Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1237
Die EZB mit neuen Sorgen

Die Inflationsrate rutscht wieder ab

Im Euroraum ist die Inflationsrate erneut rückläufig. Im Jahresvergleich bleibt der Trend erhalten. Sorgen machen muss die Monatsrate. Anleger können sich dem nicht entziehen.

Die jüngsten Inflationsdaten dürften der EZB wenig Freude bereiten. Der Jahresvergleich hält sich mit 1% zwar im positiven Bereich. Die Monatsrate ist dagegen in den negativen Bereich zurückgefallen (-0,3%). Die Nachfrageschwäche spiegelt sich mittlerweile auch deutlicher im Preistrend wider. Damit bestätigt sich, dass der Spielraum der EZB gegen null geht. Eine erweiterte quantitative Lockerung brächte zweifelhafte Konjunktureffekte und noch schneller wachsende Risiken.

Die leichte Straffung zur Eindämmung der Risiken (Blasenbildung) verbietet sich angesichts der aktuellen Lage. Der Einkaufsmanager-Index verbesserte sich nur leicht von 50,3 auf 50,6 Punkte. Das bedeutet kaum mehr als Stagnation. Die Details dahinter zeichnen das bekannte Bild: Die Dienstleister liefern die Impulse (52,4 Punkte zuvor 51,5); die Industrie sackt immer tiefer in die Rezession ab (45,9 Punkte, zuvor 46,6).

Das ergibt die ungewohnte regionale Rollenverteilung mit Frankreich als Lokomotive und Deutschland als Bremsklotz. Der Einfluss der Handels- (Export-)probleme wird offenbar überschätzt: Die Handelsbilanz per Oktober zeigt mit 24,5 Mrd. Euro einen überraschend stark gewachsenen Überschuss. Die Konsenserwartung betrug lediglich 19,3 Mrd. Euro. Gründe sind steigende Exporte (+2,1% zum Vormonat; +4,1% zum Vorjahr) bei sinkenden Importen (-2,1% zum Vormonat, -3,2% zum Vorjahr).

Fazit: Aus dem Euroraum heraus sind keine Faktoren erkennbar, die die Devisenkurse bewegen.

Empfehlung: Außerhalb des Euroraums sollten auch die Anlagemöglichkeiten gesucht werden. Im Euro ist mit Zinsanlagen nichts zu verdienen.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • 6. Platz: Weberbank

Weberbank erneut vorn dabei

Erstellt mit Canva
Wer in seinem Leben Wert auf hohe Qualität legt, erwartet diese natürlich auch in der Zusammenarbeit mit seiner Bank. Dieser Anforderung will die Weberbank mit einem individuellen Beratungs- und Leistungspaket begegnen, das „höchsten Ansprüchen gerecht wird“. Ob das den Tatsachen entspricht, hat sich der Kunde, der für die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ vor Ort war, angesehen.
  • Fuchs plus
  • Arbeitsämter setzen auf digitalen Durchblick im Förderdschungel

Fördermöglichkeiten der Arbeitsagentur prüfen

Viele Unternehmen kennen die Fördermöglichkeiten der Arbeitsagentur noch nicht. Jetzt können sie mit einem Online-Tool schnell prüfen, ob und was förderfähig ist.
  • Fuchs plus
  • Verteidigungsindustrie: Chancen für KMU durch resilientere Lieferketten

Verteidigungsindustrie braucht Zulieferer

Die europäische Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sucht dringend nach resilienteren Lieferketten und bietet Chancen für kleine Mittelständler. Trotz vorhandener Finanzmittel fehlt es bisher an Lieferanten. FUCHSBRIEFE zeigen Ihnen, wo Sie an Aufträge kommen könnten.
Zum Seitenanfang