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Der Dollar als Kriegsgewinnler

Die USA liefern ein komfortables Datengerüst

Am Golf bleibt die Situation brenzlig. Bisher haben die Protagonisten in Washington und Teheran trotz aller Kriegsrhetorik und einer ersten heißen Eskalation noch einen kühlen Kopf bewahrt. Der Dollar profitiert.

Anders als in der Eurozone sind in den USA sehr wohl Zinssenkungen denkbar. Der um seine Wiederwahl kämpfende Präsident Donald Trump wird in dieser Hinsicht weiter Druck auf die Fed-Verantwortlichen ausüben. Die USA sind zwar auf einem robusten Wachstumskurs. Der entspricht aber nicht annähernd den Erwartungen des „stabilen Genies" (O-Ton Trump) im Weißen Haus. Dessen Vorgabe lautet „4%".

Trotz dieser latenten Schwäche hält sich der Dollar relativ gut. Er profitiert von geopolitischen Spannungen namentlich in Nahost und paradoxerweise vom amerikanisch-chinesischen Konflikt. Hinzu kommt der nach wie vor beachtliche Grundtrend der Wirtschaft.

Fazit: Der Greenback ist kurzfristig ganz gut nach unten hin abgesichert. Entspannt sich die Lage am Golf im Konflikt mit dem Iran, wird er aber wieder an Boden verlieren.

Empfehlung: Kurzfristig bietet sich der Dollar schon aufgrund der positiven Erträge als Anlagewährung an. Idealerweise mit kurz laufenden Anleihen stabiler Emerging Markets wie etwa Saudi-Arabien oder Tschechien.

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