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Wirtschaftsdaten trotzen der Stimmung – Notenbank in Argumentationsschwierigkeiten

Erste Anzeichen von Inflation in USA

In den USA zieht die Inflation an. Copyright: Pixabay
Die US-Notenbank steckt in argumentativen Nöten. Die jüngsten Inflationsdaten wollen so gar nicht zum Lockerungskurs passen. Das verstärkt noch einmal einen ungünstigen Eindruck für den ein skrupelloser Präsident gesorgt hat.

Die USA liefern zwei positive, aber auch geldpolitisch problematische Zahlen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sanken überraschend. Und die Kernrate der Inflation zieht deutlich – auf 2,4% im Jahresvergleich zu August 2018 – an. Das dürfte wenig Freude bei der Fed ausgelöst haben. Die scheinbar vom Präsidenten erzwungenen Zinssenkungen passen zumindest auf deren ersten Blick nicht in dieses Umfeld. Zwar richtet der von der US-Administration losgetretene Handelskonflikt mit China mittlerweile fühlbaren Schaden auch in den USA an.

Der positive Grundtrend der US-Wirtschaft ist aber nicht gebrochen. Die relativ starke Orientierung auf den Binnenmarkt federt die Schockwellen vom Außenhandel her ab und stabilisiert den Wachstumstrend.

Der Dollar wird kaum tangiert. Er bietet relativ gute Zinsen und sollte auf Sicht der nächsten Quartale zum Euro leicht zulegen – nicht zuletzt aufgrund seiner Rolle als sicherer Hafen vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen.

Fazit: Der Dollar bleibt insbesondere aufgrund der höheren Ertragssätze attraktiv.

Empfehlung: Als Anlage kommen weiterhin Dollar-Anleihen der EmMas infrage wie die bis März 2022 laufende USD-Anleihe Mexikos (US 910 86Q BA5 8). Sie verbindet eine Rendite von rund 2,3% mit einem Rating von BBB+ (Standard&Poor´s).

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