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Auf die Perspektive kommt es an

Inflationsziel erreicht

In Europa ist das Inflationsziel der Zentralbank von „nahe bei, aber unter 2%" erreicht. Doch es gibt noch einen Zusatz, und der heißt: „auf mittlere Sicht". Dann wäre die Notenbank zum Handeln gezwungen. Es kommt also auf die Perspektive an.

Die EZB hat ihr Inflationsziel erreicht. Die Geldentwertung in der Eurozone beträgt (per Mai) 1,9%. Damit haben die Preissteigerungen im Konsumbereich nicht nur die Erwartungen übertroffen (Konsens 1,6%), sondern auch das Inflationsziel der EZB von „unter, aber nahe bei 2%" erreicht. Bei der Interpretation ist aber Vorsicht geboten. Der unterliegende Trend ist schwächer. Die Kernrate von 1,1% zeigt es. Zudem schwächt sich die Konjunktur weiter ab. Der Preisdruck sollte also wieder nachlassen.

Zinserhöhungen liegen noch weit in der Zukunft. Von daher ist der aktuelle Anstieg über 1,18 Dollar je Euro übertrieben. Offenbar glauben die Marktteilnehmer aber so stark an eine Euro-Erholung, dass die Fakten nicht mehr durchdringen: Die Auftragseingänge in Deutschland sind zum dritten Mal in Folge rückläufig. Die Umsätze der Einzelhändler sind mit 0,1% zum Vormonat praktisch unverändert und liegen deutlich unter den Erwartungen. Die Einkaufsmanager-Indizes sind auf breiter Front rückläufig, wenn auch noch klar über der Expansionsschwelle bei 50 Punkten.

Zudem ringt der Euro mit den institutionellen Problemen Europas. Nach wie vor ist die deutsche Politik gelähmt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) findet keine klare Linie zwischen Ausbau oder Rückbau der Währungsunion. Das erzeugt Stillstand für die gesamte Eurozone.

Fazit: Das Gesamtbild spricht für einen schwächeren Euro. Interessante Renditen sind nur mit höherem Risiko oder in fremden Währungen zu erwarten.

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