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Auch in Großbritannien bleibt die Insolvenzwelle aus

Investment-Ausblick stützt positive Marktstimmung

Auch in Großbritannien bleibt die Insolvenzwelle aus. Copyright: Pexels
Wer optimistisch in die Zukunft blickt, scheut sich nicht, tiefer in die Tasche zu greifen und zu investieren. Der Investment-Ausblick Großbritanniens (und auch der anderer Industrienationen) gibt Anlass zur Zuversicht.

Die Zuversicht kehrt nach Großbritannien zurück. Der britische "Unsicherheitsindex" liegt erstmals wieder unter dem Niveau vor dem Brexit-Votum. Das geht aus dem UK-Investment-Ausblick der Privatbank Berenberg hervor. Seit dem Brexit-Votum blickten britische Unternehmen mehrheitlich mit Sorge in die Zukunft – dieser Trend kehrt sich nun um. 

Auch die große Insolvenzwelle nach Corona wird in Großbritannien (und auch Deutschland vgl. FB 7.6.21) ausbleiben. Das zeigt ein Blick auf die steigende Investitionsbereitschaft britischer Unternehmen. Noch liegt das Investitionsvolumen zwar 18% unterhalb seines Vor-Corona-Niveaus. Berenberg rechnet aber damit, dass sich im 1. Quartal 2022 die Investitionen wieder auf dem Niveau von 2019 befinden werden. Bei den Investitionen geht es den Unternehmen hauptsächlich darum, ihre Produktions- und Lagerkapazitäten auszubauen, sowie ihre Effizienz zu steigern.

Fazit: Die Wachstumsaussichten für Großbritannien sind weiter positiv. Die Bank of England geht in diesem Jahr von einem Wirtschaftswachstum von 7,5% aus. Das wird den Handel beleben und macht für Anleger auch britische Aktien interessant.

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