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Importe energieintensiver Produkte nach Großbritannien werden teurer

London kündigt CO2-Grenzausgleich an

Big Ben und britische Flagge © Alberto Pezzali / NurPhoto / picture alliance
Die EU hat einen CO2-Grenzausgleich eingeführt. Jetzt folgt auch Großbritannien dem Beispiel. UK wird ab 2027 ebenfalls eine CO2-Abgabe einführen. Die soll sogar noch weiter gefasst sein als die der EU.
Großbritannien wird ab 2027 eine CO2-Abgabe auf Importe erheben, die aus besonders energieintensiven Branchen stammen. London will mit seinen Vorgaben aber sogar noch strenger sein als Brüssel. Betroffen von den UK-Plänen sind die Sektoren Eisen, Stahl, Aluminium, Düngemittel, Wasserstoff, Keramik, Glas sowie Zement. Der Anwendungsbereich des UK CBAM ist damit weiter gefasst als der der EU, so Germany Trade & Invest. Die Europäische Union testet einen solchen Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) bereits seit 2023 (FB vom 12.10.2023).

Ein Ziel der protektionistischen Maßnahmen ist, klimaschädliche Produkte, die im Ausland hergestellt werden, zu verteuern. Parallel zielt die Maßnahme aber auch darauf ab, inländische Hersteller zu schützen und die Auslagerung energieintensiver Industrien ins Ausland unwirtschaftlich zu machen. 85% der britischen Unternehmen bewerten den Import von nicht CO2-besteuerten Produkten als Risiko für die heimische Industrie. 

Fazit: Mit dem UK CBAM versucht London seine Industrie zu schützen. Einfuhren energieintensiver Produkte nach Großbritannien werden ab 2027 teurer.
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