Ab 2026 müssen Importeure energieintensiver Produkte CO₂-Zertifikate erwerben, um eine „CO₂-Gleichstellung“ zwischen EU-Produzenten und Importeuren zu erzielen. Der CBAM der EU wird dann voll wirksam. Kleinimporte sind davon aber ausgenommen. FUCHSBRIEFE erklären die Details.
FUCHS-Briefe
Hoher Preis der Energiewende: Schrumpfendes BIP und sinkende Industrieproduktion
Die OECD warnt: Deutschlands scharfe Energiewende-Politik könnte das BIP bis 2030 um 1,2 Prozentpunkte drücken. Besonders energieintensive Industrien wie Ölraffinerien und Logistik sind betroffen. Regional trifft es den Osten härter, mit deutlichen BIP-Rückgängen in Brandenburg und Sachsen. Die CO2-Grenzabgabe ab 2026 verschärft die Lage weiter. FUCHSBRIEFE haben die wirtschaftlichen Folgen dieser Klimapolitik nachgerechnet.
Der CO2-Preis wird ab 2027 drastisch steigen. Aus dieser Ahnung ist nun Realität geworden. Denn im Bundestag haben die Ampel-Parteien mit den Stimmen der CDU den Übergang zum europäischen Emissionshandel 2 beschlossen. Das wird Energie, Produktion und Mobilität deutlich verteuern und die Inflation dauerhaft anschieben. Im Resultat wird das eine Wohlstandsvernichtung zur Folge haben, bei zweifelhaften positiven Klima-Effekten.
Die Klimarettung gerät immer mehr ins Wanken: Große US-Banken verlassen die Net-Zero Banking Alliance und setzen damit einen Dominoeffekt in Gang. Europas Banken könnten folgen, und Deutschlands Energiewende droht endgültig zu scheitern. Warum Klimaziele ins Abseits geraten und welche Rolle die öffentliche Meinung spielt – lesen Sie mehr.
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Meldefrist für CO2 aus importierten Waren nicht vergessen
Unternehmen, die CO2-intensive Produkte importieren, müssen die Emissionen aus den Produkten melden. Die Frist für die Anmeldung der ersten Emissionen verstricht Ende Juli.
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Große Fortschritte für CO2-Abscheidung und -Nutzung
Zwei interessante Innovationen eröffnen der CO2-Abscheidung neue Perspektiven. Auf Island ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die erstmals in größerem Maßstab CO2 speichern kann. In den USA gibt es ein vielversprechendes Verfahren, mit dem CO2 zu neuem Treibstoff gewandelt werden könnte.
Die Preise für CO2-Emissionszertifikate sind seit einem Jahr gesunken. Der Tiefpunkt wurde Ende Februar erreicht. In den nächsten Monaten ist wieder mit steigenden CO2-Preisen zu rechnen. Unternehmen sollten vorausschauend handeln.
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Importe energieintensiver Produkte nach Großbritannien werden teurer
Die EU hat einen CO2-Grenzausgleich eingeführt. Jetzt folgt auch Großbritannien dem Beispiel. UK wird ab 2027 ebenfalls eine CO2-Abgabe einführen. Die soll sogar noch weiter gefasst sein als die der EU.
Eine chancenreiche Branche, die im nächsten Jahr viel Dynamik entfalten wird, ist die Luftfahrt. Hier beobachten wir zahlreiche Entwicklungen, die für Unternehmen neue Impulse setzen werden. Dabei geht es um neue Flugzeugmodelle, neue Kooperationen und neue Antriebstechnologien.
Bei seiner Ernennung zum EU-Klimakommissar hat Wopke Hoefstra dem EU-Parlament versprochen, sich für strenge Emissionsziele für das Jahr 2040 einzusetzen. Daher werden die Preise für die CO2-Emissionsrechte, EUA, in den kommenden Jahren weiter stark steigen müssen.
Der CO2-Grenzausgleich der EU macht Importeuren erheblichen Aufwand. Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) verlangt seit 1. Oktober die Erfüllung von Berichtspflichten.
Es wird bald neue Zölle auf Stahl und Aluminium-Exporte aus Europa in die USA geben. Denn der seit Jahren schwelende Stahlstreit scheint ohne Einigung im Sande zu verlaufen. Ende Oktober läuft die Einigungsfrist ab. Die deutschen Exporteure wären von neuen Zöllen erheblich betroffen.
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CBAM: Die meisten Importeure kennen neue EU-Verordnung nicht
Vielen Importeuren ist nicht bewusst, dass sie schon ab Anfang Oktober erste Meldepflichten auf Grund des CBAM - Carbon Border Adjustment Mechanism erfüllen müssen. Der CBAM soll Importe von energieintensiven Grundprodukten aus nicht EU-Ländern mit einem CO2-Preis belegen.
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Komplizierte und bürokratische Angelegenheit wird vereinfacht
Seit Anfang des Jahres müssen Vermieter die CO2-Kosten, die aus dem CO2-Preis für Heizöl und Erdgas entstehen, zwischen sich und dem Mieter aufteilen. Ein neues Tool des Bundeswirtschaftsministeriums führt den Vermieter zur Ermittlung des richtigen Preises und der richtigen Aufteilung.
Das im Koalitionsvertrag fest vereinbarte Klimageld wird in dieser Legislaturperiode nicht mehr beschlossen. Denn erstens gebe es keinen Auszahlungsmechanismus und zweitens sei das Geld schon lange ausgegeben. Das hören FUCHSBRIEFE aus dem zuständigen Ministerium.
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Wie Anleger von steigenden CO2-Preise profitieren können
CO2-Zertfikate sind Instrumente, die allmählich zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beitragen sollen. Der Preis dieser Zertifikate steigt beständig. Wie können Anleger investieren? Und welche Risiken sind damit verbunden? FUCHSBRIEFE erklären es.
Der neu eröffnete CO2-Speicher in Dänemark kann auch von deutschen Unternehmen genutzt werden. Bis es soweit ist, wird es aber noch ein paar Jahre dauern. Dann soll das CO2 in Wilhelmshaven verladen werden.
Die Ampel-Koalition plant, die Abscheidung von CO2 in großem industriellen Maßstab zuzulassen. Möglich macht das ein Sinneswandel der Grünen, die das CCS-Verfahren bisher abgehlehnt haben. Von der geplanten Neuregelung werden energieintensive Industrien besonders profitieren.
Mit dem Ende letzten Jahres beschlossenen Carbon Border Adjustment Mechanismus (Cbam) sollen Importe energieintensiver Rohprodukte in Zukunft mit Zöllen belegt werden. Weil aber Importe komplexer Produkte, wie Autos oder Waschmaschinen, nicht mit den Zöllen belegt werden, werden europäische Unternehmen benachteiligt. Importeure haben einen Kostenvorteil.