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Was im Jahr 2020 die Broker bewegt

Handeln mit Hindernissen

Broker müssen klare Akzente setzen, um im Marktumfeld bestehen zu können. Copyright: Pixabay
Die Hebelkürzungen der ESMA wirken nach. Während sich Trader nur an gekürzte Hebel gewöhnen müssen, hat der Schritt für die Tradinganbieter einen massiven Erlösdruck zur Folge. Der wird sehr unterschiedlich aufgefangen – oft jedoch leider zum Nachteil der trading-affinen Kunden.

Der Trading-Markt leidet 2019 unter den Nachwehen der Hebelkürzungen durch die Europäische Finanzmarktaufsicht. Die ESMA hatte 2018 die maximalen Hebel im CFD- und Forexhandel z. T. drastisch gekürzt. Das hat erhebliche Marktreaktionen und -bewegungen ausgelöst.

Nahezu unisono berichten uns die Anbieter, dass sie die Auswirkungen des ESMA-Eingriffs negativ spüren. Sowohl die Zahl der Kunden, als auch deren Aktivitäten sind spürbar rückläufig. Der jährlichen Branchstudie des unabhängigen Researchhauses Investment Trends ist zu entnehmen, dass die Zahl der aktiven CFD-Konten um fast 11% zurückgegangen ist. Statt vor einem Jahr noch etwa 76.000 aktiven CFD-Konten in Deutschland gibt es demnach nur noch etwa 68.000. Somit hat die Branche den ersten Rückgang seit dem Jahr 2012 zu verkraften. Dieser Befund deckt sich im Trend mit den Ergebnissen unserer Transparenzumfrage, die wir einmal jährlich bei den Anbietern durchführen. Auch in der Umfrage berichten etliche Häuser über einen Rückgang der aktiven Kundenanzahl.

Aber es gibt noch einen zweiten negativen Effekt, den die Broker verkraften müssen. Denn auch die Ordervolumina sind bei einem großen Teil der Anbieter rückläufig, zum Teil sogar extrem. Von Einbrüchen um 40% bei der Anzahl der abgegebenen Orders hören wir in unserer Umfrage unter den Anbietern. Ein Großteil der Kunden handelt zudem kleinere Positionen.

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