Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2262
Der Renminbi zieht an

Steigende Importpreise aus China

Importe aus China werden in kommender Zeit empfindlich teurer werden. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Und die sollten Unternehmen hierzulande nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Unternehmen müssen sich auf steigende Importpreise für Waren aus China einstellen. Das ergab eine Analyse von Allianz Research. Die Analysten schätzen, dass die Importpreise im April 2021 satte 6% über denen des Vorjahres liegen werden.

Hintergrund der steigenden Preise sind der anziehende Renminbi und ein akuter Containermangel. „Schuld“ an beidem ist wie so oft Corona. China kam gestärkt aus der Pandemie, das stärkt der Währung den Rücken. Zum Jahresende 2020 lag das Währungspaar RMB | USD bei 6,5. Beim kommenden Jahreswechsel dürfte er bei 6,3 liegen.

Container-Mangel in Chinas Häfen

Der Containermangel erklärt sich durch einen starken Anstieg der Frachtraten im 4. Quartal 2020. Sie lagen 150% über denen des vorigen Quartals. Die Analysten schätzen, dass sich der Mangel bis in den Sommer hineinziehen wird.

Fazit: Die Importpreise steigen. Als langfristiger Preistreiber gesellt sich zudem noch die Binnenmarktstrategie Pekings hinzu. Auch das wird ein Inflationstreiber sein.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • DraftKings Corp.

Vom Wettgeschäft profitieren

© Draft Kings
Das Geschäft mit Sportwetten läuft in den USA rund. Die WM könnte jetzt dort Fußballwetten voranbringen.
  • Fuchs plus
  • Adidas AG

Profiteur der WM 2026 in Nordamerika

Adidas zählt zu den Sponsoren der Fußball-WM 2026. Dies bietet dem Sportartikelhersteller die Chance, sein Geschäft auf dem wichtigen US-Markt auszubauen.
Zum Seitenanfang