Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2613
Im Fokus: Schifffahrt-Aktien

Schifffahrts-Renditen, ahoi!

Top down Ansicht auf ein beladenes Containerschiff in voller Fahrt über blauem Meer. © moofushi / stock.adobe.com
Die Aktien von Reedereien verbuchen seit Jahresbeginn erhebliche Kurszuwächse. Denn angesichts von Angriffen auf Containerschiffe im Roten Meer steigen die Transportpreise erheblich an. Neben diesen geopolitischen Faktoren sieht FUCHS-Kapital aber auch noch andere Gründe, die dafür sprechen, dass 2024 ein gutes Jahr für Schifffahrts-Aktien wird.

Die Aktien von Schifffahrts-Unternehmen sind aussichtsreich. Das liegt nicht nur daran, dass durch die Angriffe auf Containerschiffe im Roten Meer die Frachtraten in die Höhe schnellen. Beim französischen Großreeder CMA CGM (nicht börsennotiert) kosten beispielsweise der Transport für einen 40-Fuß-Container zwischen Asien und dem westlichen Mittelmeer ab dem 15. Januar 6.000 US-Dollar (akt. 3.000 US-Dollar). Hinzukommen gestiegene Versicherungskosten.

Der Suezkanal gilt mit rund 23.850 Schiffsdurchfahrten jährlich (2022) als Nadelöhr des Welthandels. Reedereien, denen der Kanal nun zu riskant ist, müssen einen Umweg fahren. Die Alternativroute um das Kap der Guten Hoffnung ist aber deutlich länger und damit ebenfalls mit höheren Kosten verbunden. 

Höhere China-Exporte und Zinssenkungen sprechen für ein gutes Jahr für Reedereien

Neben diesen geopolitischen Kurstreibern gibt es aber auch strukturelle Gründe, die für Reederei-Aktien sprechen. Denn die Exportmengen dürften 2024 größer ausfallen als im Vorjahr. Das liegt vor allem an China. Chinas Einkaufsmanagerindikatoren deuten an, dass die Konjunkturtalfahrt im Riesenreich ihr Ende findet. Im November sind die Exportmengen erstmals seit Mai wieder gestiegen. Zudem wird China voraussichtlich zum größten Autoexporteur der Welt aufsteigen. 

Zinssenkungen sollten den Reederei-Aktien zusätzlichen Rückenwind verschaffen. Sobald die Notenbanken einen Ausstieg aus ihrer straffen Geldpolitik signalisieren, werden prozyklische Werte davon profitieren.

Fazit: Aussichtsreiche Schifffahrts-Aktien stellt Ihnen der Börsenbrief FUCHS-Kapital am 11.01.2024 näher vor. Wer noch kein Abonnement hat, kann FUCHS-Kapital vier Wochen lang im kostenfreien Testabo ausprobieren. Mehr Infos in unserem Online-Shop.
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 23 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Aktivität unter Druck: Warum Strategie plötzlich alles ist

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die aktuelle Woche zeigt ein klares Paradox: Während viele Vermögensverwalter ihre Portfolios kaum verändern, entstehen die größten Unterschiede genau in dieser scheinbaren Ruhe. Wer strategisch richtig positioniert ist, schlägt die Benchmark mühelos. Wer dagegen aktiv eingreift, verfehlt oft das Ziel. Besonders in den großen Projekten tritt die Spreizung offen zutage. Anleger erkennen deutlicher denn je: Nicht Handlung schafft Erfolg, sondern die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 23: Rendite, Risiko und Handel

BTV setzt sich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 zeigt sich in Kalenderwoche 23 ein klares Kräfteverhältnis: Nur vier Vermögensverwalter schlagen das Benchmarkdepot, während die Mehrheit zurückbleibt. Gleichzeitig öffnet die schwache Entwicklung des Vergleichsmaßstabs ein seltenes Zeitfenster für aktive Strategien. Doch nur wenige nutzen diese Chance konsequent. Anleger erkennen immer deutlicher: Nicht Stabilität allein entscheidet, sondern die Fähigkeit, in schwierigen Marktphasen gezielt Mehrwert zu schaffen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 23: Vermögensmanager im Härtetest

Spitzengruppe um Deutsche Oppenheim und BW-Bank enteilt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 8 zeigt sich eine klare Zweiteilung: Während einige Vermögensverwalter den Benchmark deutlich übertreffen, bleibt ein großer Teil des Feldes hinter der Referenz zurück. Das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) liefert stabile Ergebnisse, überzeugt jedoch vor allem durch Kontrolle statt Dynamik. Wer aktuell wirklich Mehrwert liefert, entscheidet sich im Spannungsfeld aus Vermögenswachstum, Risikomanagement und konsequenter Umsetzung der Allokationsstrategie.
Zum Seitenanfang