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Positive Nachrichten aus der Wirtschaft nehmen zu

Der Aufstieg aus dem tiefen Rezessionstal hat begonnen

Der Aufstieg aus dem tiefen Rezessionstal hat begonnen. Die Konjunkturprogramme, vor allem aber die schrittweise Aufhebung des "Lockdowns", des Einfrierens fast aller wirtschaftlicher Aktivität, beginnt zu wirken. Das zeigt sich in den Wirtschaftsdaten.

Die Zahl der Gute-Laune-Nachrichten wird sich über den Sommer erhöhen. Denn die Wirtschaft kommt aus dem Tal. Die gigantischen Konjunkturprogramme wirken belebend.

Auf beiden Seiten des Atlantiks erholen sich die Volkswirtschaften von der Covid-19-Mega-Rezession. Die Einbrüche beim BIP könnten unter den bisherigen Erwartungen bleiben. Berenberg schätzt für die USA nur noch ein Minus von 4,1% (vorher -6,4%).

Eurozone und Deutschland nicht ganz so schlimm

Auch für die Eurozone könnte es ein wenig glimpflicher abgehen. Statt -9,6% schrumpft das BIP wohl nur um 9,0%.

Dazu passen die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland. Sie stiegen im Juni zum dritten Mal in Folge an. Sie liegen jetzt bei 63,4 Punkten und damit um 12,4 Punkte höher als im Vormonat. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich zum ersten Mal seit Januar 2020 wieder verbessert. Der Lageindikator liegt um 10,4 Punkte höher als im Vormonat.

Energiepreise schaffen Luft

Die massiven Rückgänge bei den Energiepreisen um 8,5% schaffen Luft für Preiserhöhungen an anderer Stelle. Die Steigerungen bei Nahrungsmitteln (+4,5%) und Dienstleistungen (+1,3%) wurden locker kompensiert.

Von Januar bis April wurde deutschlandweit der Bau von 110.600 Wohnungen (Neubauten und im Bestand) genehmigt. Das waren 4,5% mehr als im Vorjahreszeitraum.

Moderate Lohnstückkosten

Zwischen 2000 und 2019 haben die Lohnstückkosten in Deutschland laut dem gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung nur um 1,2% im Jahresmittel zugenommen. Das sei „spürbar langsamer“ als im Durchschnitt des Euroraums (1,4%) gewesen.

Jedes Ding hat zwei Seiten … Das geringe Verkehrsaufkommen im April ließ die Gesamtzahl der Straßenverkehrsunfälle um 35% auf 144.500 sinken. Das war die niedrigste Zahl in einem April seit der deutschen Vereinigung. Auch die Zahl der Verletzten ging auf Monatsbasis um 33% auf rund 21.000 zurück. Schon im März hatte es deutlich weniger Unfälle und deutlich weniger Verkehrstote gegeben als ein Jahr zuvor.

Weniger Handelshemmnisse, höhere Exporte

Europäische Unternehmen konnten 2019 durch die Beseitigung von Handelshemmnissen zusätzliche Exporte in Höhe von 8 Mrd. Euro generieren. Das zeigt der Jahresbericht über Handels- und Investitionshindernisse.

In den USA stiegen die Einzelhandelsumsätze im Mai um den Rekordwert von 17,7% gegenüber April. Die persönlichen Einkommens stiegen im April auf Monatssicht um 10,5%.

US-Produktion belebt sich

Die Anzahl der Anmeldung staatlicher Arbeitslosenhilfe ging in USA leicht auf 20,5 Mio. zurück.

Auch die Produktion belebt sich in den USA seit dem Anfahren der Wirtschaft. Die US-Industrieproduktion stieg im Mai um 1,4%. Das verarbeitenden Gewerbe (ohne KfZ) legte um 2% zu.

Fazit: Die eigentlich spannende Frage kommt erst „am Ende des Tages“: Wird aus dem „gekauften“ Aufschwung auf staatlichen Krücken ein sich selbst tragender[unbounded value]

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