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Euro-Inflation fällt, US-Wirtschaft wächst stärker als gedacht

Chancen im schwachen Euro

Flagge der EU vor bewölktem Himmel. © Klaus Ohlenschläger / picture alliance
Einer sinkenden Euro-Inflationsrate steht eine brummende US-Wirtschaft gegenüber. Dem Euro schmeckt das gar nicht - er taucht ab. Daraus ergeben sich Anlagechancen.
Zwei Entwicklungen ziehen in dieser Woche EUR|USD nach unten. Einerseits wuchs die US-Wirtschaft im dritten Quartal mit 5,2% stärker als von den Börsianern vorhergesagt (Erwartung: 4,9%). Auf der anderen Seite schwächte sich die Inflationsrate der Eurozone nach 2,9% im Oktober auf 2,4% im November ab (Erwartung: 2,7%). Die Kernrate sank von 4,2% auf 3,6%.

Zinsprognose infrage gestellt

Die Daten sind nun ein Test der bisher vorherrschenden Zinsprognosen. Dass die US-Zinsen schon im Mai zu sinken beginnen, scheint angesichts der robusten US-Wirtschaft immer unwahrscheinlicher. FUCHS-Devisen hatten Ihnen unsere Skepsis zu dieser Erwartung schon vor drei Wochen begründet (FD vom 10.11.2023). Wenn Fed-Chef Jerome Powell heute seine Rede zur Geldpolitik hält, erwarten wir, dass er diese mit einem "hawkischen" Tenor halten wird. Das dürfte den Greenback stärken. 

Der zuletzt starke Euro-Anstieg dürfte darum weiter korrigiert werden. EUR|USD hat kurzfristig Potenzial bis 1,08 (akt.: 1,093). Mit einem Optionsschein (z.B. ISIN: DE 000 UH1 WTH 3) können agile Anleger gut auf eine solche Gegenbewegung bei EUR|USD spekulieren.

Euro lässt auch gegenüber dem Britischen Pfund Federn

Starke Bewegungen sehen wir auch bei EUR|GBP. Notierte das Paar am 20.11. noch bei Kursen um 0,8760, sind es inzwischen wieder 0,8640. Die Märkte preisen ein, dass die Zinsen der Bank of England länger bei 5,25% liegen werden, so eine Einschätzung der Bank of America. Auf eine Fortsetzung der Pfund-Stärke können Anleger ebenfalls mit einem Optionsschein spekulieren (z.B. ISIN: DE 000 DF5 51Z 0).

Fazit: Agile Anleger haben gute Möglichkeiten, um von einer kurzfristigen Abschwächung des Euros zu profitieren.
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