Das EU-Entwaldungsgesetz wird um ein Jahr verschoben. Das ist derzeit ein Vorschlag der EU-Kommission. Dass er angenommen wird, ist sehr wahrscheinlich. Denn das Gesetz ist sehr umstritten.
Zu Ehren vom Künstler Caspar David Friedrich soll in der Sächsischen Schweiz eine Fläche Wald wiederbelebt werden. Zu diesem Zweck gibt es Spendenaufrufe. Die Ansprache richtet sich vor allem an Kunst- und Naturliebhaber und soll einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Auch in der zweiten Augustwoche gibt es Nachrichten, die gute Laune verbreiten. Positive Entwicklungen sind im verarbeitenden und produzierenden Gewerbe u vermerken. Aber auch der Bereich Umweltschutz und Technologie gibt einige aufmunternde Aussichten mit in die neue Woche.
FUCHS-Briefe
Unternehmen müssen sich auf EU-Entwaldungsverordnung einstellen
In wenigen Monaten tritt die EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten in Kraft. Diese gilt rückwirkend und betrifft zahlreiche Branchen, die weit über die Holzverarbeitung hinaus gehen. FUCHSBRIEFE geben Orientierung, wer wann wo und wie betroffen ist und wie sich Unternehmen vorbereiten können.
FUCHS-Briefe
EU will entwaldungsfreie Lieferketten und Produkte
Die EU will Unternehmen darauf verpflichten, dass sie künftig nur noch "entwaldungsfreie Lieferketten und Produkte" anbieten. Um das Ziel zu erreichen, plant Brüssel eine Entwaldungsrichtlinie. Während das Ziel schon feststeht, gibt es noch zahlreiche Lücken und Unklarheiten in der praktischen Umsetzung. Unter denen könnten vor allem kleine und mittlere Unternehmen leiden.
FUCHS-Kapital
Holz- und Forstunternehmen diversifiziert seine Geschäfte
Die weiten Wälder Schwedens sind das Arbeitsgebiet von Svenska Cellulosa. Kein anderes Unternehmen bewirtschaftet in Europa noch größere Forstflächen. Das Geschäft läuft gut und bekommt jetzt im wahrsten Sinne noch Rückenwind.
Anleger auf der Suche nach Holz-Aktien kommen an Weyerhaeuser nicht vorbei. Die Amerikaner sind die Platzhirsche in Nordamerika und eines der größten Unternehmen weltweit. Aber macht sie das zu einem lukrativen Investment?
FUCHS-Briefe
Umfassende EU-Nachweispflicht für importierte Naturprodukte
Die Anti-Entwaldungsverordnung der EU macht Importe von Naturrohstoffen wie Holz, Kakao, Kaffee und Palmöl ab Ende 2024 sehr viel komplizierter. Denn die Importeure müssen nachweisen, dass für den Anbau der Produkte keine Wälder, die bis 2020 existierten, zerstört wurden.
Trotz eines herausfordernden Umfelds schlagen sich die Unternehmen wacker - davon zeugen die realen BIP-Zuwächse, und das nicht nur in Deutschland. Zudem gibt es unter anderem gute Nachrichten von der Bahn, Erfreuliches für den Fiskus, Zuwachs in den Niederlanden und Öko-Erfolge in Niedersachsen. Aber lesen Sie selbst:
FUCHS-Briefe
Investitionen in Nutzwälder und Holz haben Konjunktur
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in Zukunft mehr denn je gefragt sein wird. Logisch, dass in diesem Segment viele Anbieter auf der Suche nach Investoren sind. Doch mit dem Holz-Boom haben auch etliche unseriöse Häuser das Feld betreten. FUCHSBRIEFE sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen und wie wir in das Segment investieren würden.
Maßnahmen gegen die Rodung des Regenwaldes. Copyright: Pexels
Die Abholzung des Regenwaldes ist eine der meistzitierten Umweltzerstörungen. Sie zerstört Ökosysteme, erhöht den CO2-Ausstoß und finanziert nicht selten mafiöse Strukturen. Der europäische Gesetzgeber nimmt sich nun der Sache an.
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in der Industrie nach wie vor oft verwendet wird. Inbesondere im Zuge des Nachhaltigkeits-Diskurses, wächst die Nachfrage. Davon profitieren Holz-Konzerne und die Preise von Wald-Grundstücken. Mittels Fonds kann man darin investieren.
Alternative Investments können eine sinnvolle Möglichkeit sein, um das Anlageportfolio einerseits stärker zu diversifizieren, andererseits langfristig lukrative Renditen zu erzielen und weniger anfällig bei Börsenschwankungen zu sein. Ein solches Alternativ-Investment ist der KakaoWald der Bonner ForestFinance Gruppe.
Waldflächen sind ein attraktives Investment. Das zeigt eine Studie des Immobilienberaters Savills. Zum einen haben die Flächen eine hohe Wertstabilität. Zum anderen verspricht die steigende Holznachfrage für wachsende Erträge. Kaufinteressenten stehen dennoch vor einigen Schwierigkeiten.