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Gut für die Kasse, gut für das Klima

Geld sparen durch nachhaltigere Kühltechnik

Kühlschränke mit Lebensmitteln in einem Supermarkt. (c) adisa / Fotolia
15% des deutschen Energiebedarfs benötigen wir für Kühltechnik. Mit energieeffizienterer Technik könnten Einzelhändler noch viel für die Umwelt tun – vor allem aber die Betriebskosten drücken.

Wer seine Kühltechnik auf höhere Effizienz trimmt, spart bares Geld. Denn 15% des gesamten deutschen Energiebedarfs entfallen heute auf Kühltechnik. Der Energiebedarf der Kühltechnik (z.B. in einen Supermarkt) ist eine der größten Kostenpositionen. Sie überwiegt heute die Kosten vieler anderer Abteilungen in der Filiale. Wer hier „nachhaltig“ gegensteuert, hat einen besonders großen Hebel. Experten sehen Energieeinsparpotenziale zwischen 35% und 75%. 

Kühlung immer wichtiger

Die Bedeutung von Kühltechnik in Industrie, Lagern und Lebensmittel-Einzelhandel generell wird steigen. Größter Treiber im Einzelhandel ist das wachsende Warensortiment. Insbesondere im Bereich Veganismus kommen im Wochentakt neue Produkte auf den Markt. Auch der verstärkte Online-Lebensmittel-Handel (z.B. HelloFresh, Gorrilas, Flink) erfordert mehr Kühlung.

Künftige Herausforderungen im nachhaltigen Kühlmanagement liegen laut Benjamin Chini, Projektleiter des Forschungsbereichs Energiemanagement beim EHI Retail Institute in Köln:

  • in der Planung der gekühlten Sortimente zur Schaffung von Einkaufserlebnissen
  • in einer Komplexitätsreduktion durch Automatisierung bzw. Digitalisierung
  • in der Sicherstellung einer nachhaltigen Errichtung, sowie dem nachhaltigen Betrieb der Anlagen
  • in der Entwicklung einer zukünftig krisensicheren Warenkühlung insbesondere vor dem Hintergrund der Klimafolgenanpassung sowie
  • in der Sicherstellung der Verfügbarkeit von qualifizierten und innovativen Technikpartnern bzw. Fachkräften.

Investitionen amortisieren sich schnell

Investitionen im Bereich Kühltechnik sind sehr kostenintensiv. Allerdings werden angesichts der Energieeinsparungen kurzfristige Amortisationszeiten (unter drei Jahren) erreicht. Anbieter gibt es viele – holen Sie sich drei bis vier Angebote ein, lassen Sie sich beraten, vergleichen und entscheiden Sie dann. Bei einer derart wichtigen Investition sollten Sie nicht das Erstbeste wählen.

Hinweis: Um weitere Anreize für Investitionen zu schaffen, wird nachhaltige Kühltechnik staatlich gefördert. Mit der „Kälte-Klima-Richtlinie“ können Sie den Staat an den Kosten beteiligen. Anträge können Unternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einreichen. Die Förderhöhe ist abhängig von den zu erwartenden Energieeinsparungen. Ein Förderrechner der BAFA gibt Ihnen eine erste Orientierung.
Fazit: Kühltechnik wird wichtiger und ist kostenintensiv. Allerdings haben Investitionen in neue effizientere Anlagen einen großen Spar-Hebel, sowohl bei Energie, als auch bei CO2-Ausstoß.
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