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Die EZB schwächt den Euro weiter

Draghi bereitet weitere Lockerungen vor

Die Wirtschaftsindikatoren der Eurozone zeigen anhaltende Schwäche. Insbesondere die deutsche Industrie kämpft gegen ihre schwache Verfassung an. Die EZB versucht mit Lockerungsübungen dagegen zu halten. Der Euro muss es ausbaden.

EZB-Präsident Mario Draghi verabschiedet sich mit einer nochmaligen Lockerungsübung aus dem Amt. Zwar vollzieht die EZB keine unmittelbare Zinssenkung. Aber sie macht doch einen signifikanten Lockerungsschritt: Statt des bisherigen Zinsausblicks „unverändert bis Mitte 2020", schloss Draghis Statement ausdrücklich auch mögliche Zinssenkungen ein.

Der demnächst ausscheidende EZB-Präsident erzielte damit Wirkung bei den Marktteilnehmern. So gab der Euro einen halben Cent gegenüber dem Dollar nach. Hintergrund ist die in der Eurozone insgesamt und speziell in Deutschland besonders schwache Verfassung der verarbeitenden Industrie. Aktuell wurde das durch den Einkaufsmanager-Index unterstrichen.

Die Industrie wird zum Sorgenkind

Bei der Industrie ging es von schon 47,8 auf 46,4 Punkte klar abwärts. Der Index der Dienstleister blieb mit 53,3 nach 53,4 Punkten praktisch unverändert und hielt so den Gesamtindex (composit) mit 51,5 Punkten noch klar über dem roten Strich (50 Punkte).

Der aktuell weiter gefallenen Ifo-Index unterstreicht die schlechte Verfassung. Nicht zuletzt die schwächelnde Lokomotive Deutschland liefert den Währungshütern Gründe, die Zinsen auf längere Sicht unter null zu halten. Die EZB betreibt Wirtschaftspolitik und zeigt sich entschlossen, eine Rezession zu verhindern. Damit bleibt der Euro schwach und auf Grund der Zinskonstellation auch als Anlagewährung unattraktiv.

Fazit: Der Euro bleibt schwach. Anlagechancen sind eher in den lokalen Währungen der Emerging Markets zu suchen.

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