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EZB wird Zinsen weiter anheben müssen

Euro-Trendwechsel gegenüber AUD und NZD

Europäische Union. © Alterfalter / Fotolia
Der Euro hat gegenüber den Währungen von Australien und Neuseeland einen Trendwechsel vollzogen. Dahinter steht die Spekulation, dass in Australien und Neuseeland die Inflation ihren Höhepunkt bereits überschritten hat. Die EZB, die ihre Zinsen noch weiter hochziehen muss, wird nun den Euro anschieben.
Der Euro kommt nach der EZB-Entscheidung in die Vorhand. Das zeigt sich vor allem gegenüber Währungen, die ihren Zins- und Inflationspeak bereits gesehen haben dürften. So ist die Gemeinschaftswährung beispielsweise gegen den Austral-Dollar heftig nach oben gesprungen. Es ging binnen eines Tages von 1,55 auf 1,59 EUR|AUD nach oben.

Aussie und Kiwi unter Druck

Der Euro dürfte gegenüber dem AUD auch weiter Rückenwind haben. In Down under kühlt die Konjunktur bereits etwas ab. Auch der Aufwertungsdruck bei den Rohstoffpreisen lässt etwas nach. Die Öffnungsperspektive von China treibt den AUD noch nicht sonderlich an. Die Inflation scheint ihren Höhepunkt bereits überschritten zu haben (FD vom 02.12.). Der Euro könnte im nächsten halben Jahr bis auf 1,65 EUR|AUD steigen.

Gespiegelt wird das Bild auch vom Neuseeland-Dollar. Auch der Kiwi ist gegen den Euro tief zurückgefallen. Das Chartbild zeigt hier eine Trendwende-Formation auf Tagesbasis an. Die fundamentalen Gründe sind ähnlich wie in Australien gelagert. Während die Erwartung für weitere Zinsschritte in Neuseeland abkühlt, erwarten die Märkte, dass die EZB noch ein gutes Stück wird weiter marschieren müssen. Gegen den NZD hat der Euro noch Luft bis 1,70 EUR|NZD.

CNY fängt sich ab

Gegenüber dem CNY verliert der Euro dagegen weiter an Aufwärtsdynamik. Damit dürfte die längere Aufwärtsbewegung, die den Euro seit Oktober von 6,90 auf derzeit 7,40 EUR|CNY geschoben hat, auslaufen. Das korreliert mit der sanften Öffnung der Wirtschaft im Reich der Mitte, wo die scharfe Null-Covid-Politik vorsichtig beiseite gelegt wird. Parallel zur wirtschaftlichen Belebung dürfte auch der CNY wieder an Stärke gewinnen. FUCHS-Devisen erwartet, dass sich der Euro in den nächsten drei bis sechs Monaten wieder in Richtung 7,20 EUR|CNY abschwächt.




Fazit: Der Euro profitiert gegenüber den Währungen, von denen die Märkte überzeugt sind, dass sie den Inflationspeak bereits hinter sich haben. In die Vorhand kommt der Euro gegenüber NZD und AUD. Gewinne gegenüber CNY sollten abgesichert werden.
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