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Nippons Inflation und Anleiherenditen beleben sich

Neue Yen-Schwäche zeichnet sich ab

Japanische Flagge. © Black Spring / Fotolia
Weltweit steigt die Inflation auf Niveaus weit über 4%. Nur ein Inselreich im äußersten Osten Asiens mag sich dieser Entwicklung widersetzen: Japan. Doch auch im Land der aufgehenden Sonne hat die Inflation nun einen zögerlichen Aufwärtstrend eingelegt. Das hat Auswirkungen auf den Yen.

Charttechnisch orientierte Anleger nehmen das Währungspaar USD | JPY in den Blick. Das Paar ist jüngst bei 114,3 auf eine langfristige Trendlinie gestoßen, von der es seit Oktober regelmäßig wieder aufwärts ging. Unsere Perspektive für USD | JPY ist unverändert Long. Seit unserer letzten Besprechung (FD vom 14.01.22) ging es für den Yen von 114,3 hoch bis auf 115,4. Der aktuelle Rücksetzer sollte sich nochmal als gutes Einstiegs- bzw. Ausbauniveau erweisen (vgl. Chart).

Langfristige Aussichten verbessern sich

Am langen Ende verbessern sich die Aussichten für den Yen. Hintergrund ist eine veränderte Inflationseinschätzung der Bank of Japan. 2022 soll sie bei 1% liegen. Im Dezember lag sie bereits bei 0,8%, nach 0,6% im November. Das ist zwar weit entfernt von den europäischen oder amerikanischen Zahlen - allerdings auch deutlich außerhalb der Deflations-Zone. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen liegt erstmals seit 2016 wieder bei über 0,17%. Zum Jahreswechsel waren es noch 0,07% gewesen.

Auslöser für die steigende Inflationsrate sind wie in Europa auch die höheren Energiepreise. Auch die Großhandelspreise sind im letzten Jahr deutlich angestiegen. Noch schlägt das allerdings nicht auf die Verbraucher durch. Bremsend auf die Inflationsrate wirkt nach wie vor die strenge japanische Corona-Politik.

Fazit: Momentan ist unsere Einschätzung unverändert USD|JPY Long. Der Zinsvorsprung des USD wird noch kräftig wachsen. Am langen Ende sehen wir zwar frühe Anzeichen für eine zaghafte Trendwende auch in Japan. Aber bevor Nippons Zinsen deutlich anziehen, wird die Sonne noch oft aufgehen.
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