Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
953
Die Handelsströme werden umgelegt

Südamerika profitiert vom Trump-Effekt

Staaten in Südamerika profitiere durch die umgeleiteten Handelsströme Copyright: Pixabay
In Folge des Handelskrieges wurden die globalen Handelsströme neu geordnet. Dabei gibt es Gewinner und Verlierer. Profiteur sind unter anderem die Staaten Südamerikas. Vor allem zwei Länder können sich ein erhöhtes Interesse an ihren Produkten verzeichnen.

Der von der US-Regierung angestoßene Handelskonflikt mit China verschafft den angeschlagenen Volkswirtschaften Südamerikas neue Chancen. Sie profitieren von der durch die Strafzölle ausgelösten Umverteilung der Handelsströme.

Die ohnehin stark exportorientierte Agrarsektoren Argentiniens und Brasiliens profitieren besonders. Damit verdrängen sie US-Angebote auf Drittmärkten, insbesondere in China. China importierte bisher große Mengen Sojabohnen und Getreide aus den USA. Seit Zölle in Höhe von 25% erhoben werden, ist dieser US-Export eingebrochen, bei Sojabohnen zwischen Oktober und März allein um 78%. Diese Lücke füllen die Südamerikaner. Diese Verdrängung der US-Exporte findet auch in Mexiko statt. Traditionell liefern die USA 95% der Mais- und rund 70% der Weizenimporte Mexikos. Es dürfte aber Bewegung in diesen Markt kommen: Unter dem Eindruck der Drohungen Trumps, intensivieren die Lateinamerikaner die Zusammenarbeit untereinander und mit Drittstaaten. Auch das Freihandelsabkommen der EU mit dem Mercosur steht offenbar kurz vor dem Abschluss.

Fazit: Wir sehen Chancen auf Besserung in Argentinien – auch politisch. Risikobewusste Anleger könnten hier zu einer Frankenanleihe Argentiniens mit der Laufzeit bei Oktober 2020 greifen. Die wirft derzeit rund 12% Rendite ab (ISIN: CH 036 182 445 8). Die Fälligkeit des Bonds liegt noch in der Laufzeit des aktuellen Stand-by-Programms des IMF. Das sichert die Rückzahlung.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Bolivien geht neue Lithium-Wege

Anleger können über Umwege in Lithium investieren

Salzwüste in Bolivien. Copyright: Pexels
Bolivien will in den kommenden Jahren mehr Lithium zur industriellen Verwendung anbieten. Bei einer Veranstaltung des Staatskonzerns „Yacimientos de Litio Bolivianos“ (YLB) in La Paz stellte der bolivianische Präsident Luis Arce seine neue Lithium-Strategie bis zur 200-Jahrfeier des Landes 2025 vor. Anleger können indirekt profitieren.
  • Fuchs plus
  • Die Währungs-Wochentendenzen vom 30.04. bis 07.05.

Euro testet seine Möglichkeiten aus

Euro testet seine Möglichkeiten aus. Copyright: Pixabay
Der Euro will aus seinen Bandbreiten ausbrechen - zumindest da wo er kann. Denn das ist nicht bei vielen Währungspaaren aktuell der Fall. Bei einer dreht sich der Wind sogar spürbar gegen ihn.
  • Fuchs plus
  • Basisregister und Wirtschaftsnummer kommen

Once Only für Register

Basisregister und Wirtschaftsnummer kommen. Copyright: Pixabay
Das Kabinett hat die Schaffung eines Basisregisters beschlossen. Das soll den bürokratischen Aufwand für Unternehmen reduzieren und die Verwaltung effizienter machen. Profiteur ist dabei vor allem eine Behörde.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • BIZ ruft Steuerpolitik zum Handeln auf

Unvermeidbare Ungleichheit

BIZ ruft Steuerpolitik zum Handeln auf. Copyright: Pixabay
Die enormen Geldschöpfungsorgien der Notenbanken haben zweifellos die Vermögenspreise nach oben katapultiert. Das hat die Zweiteilung der Gesellschaften in Arm und Reich befördert. Doch das sei unvermeidbar gewesen, so die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Jetzt müsse die Politik die Unwuchten beseitigen.
  • Fuchs plus
  • UK startet Tapering

Euro nur schein-stark

Euro nur schein-stark. Copyright: Pexels
Der Euro startet gegen den Dollar zwar einen neuen Anlauf nach oben. Die Musik spielt aber gerade eher bei Pfund und Franken. Hier finden Anleger gute Chancen.
  • Fuchs plus
  • Analysten streiten über Ernteprognosen

Zucker ist schon steil gestiegen

Zucker ist schon steil gestiegen. Copyright: Pixabay
Angebot und Nachfrage beeinflussen die Preise. Das gilt auch am Zuckermarkt - und darum ist ein Blick auf die aktuellen Prognosen so interessant. Denn die Analysten sind sich nicht einig, ob der Markt ausgeglichen sein wird oder sogar ein größerer Überschuss entsteht. Der Zuckerpreis spiegelt dagegen noch eine Unterversorgung wider.
Zum Seitenanfang