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Rumänien will Rohstoff-Macht werden

Rumänien will Gasförderung massiv ausbauen

Rumänien und die EU. (c) Helmut Laschet
Rumänien sitzt auf einem heiß begehrten Rohstoff: Erdgas. Wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist die Versorgung mit dem wichtigen Energieträger unsicher geworden. Bukarest will das nun ändern und räumt Hindernisse aus dem Weg.

Rumänien will die Erdgas-Förderung im Schwarzen Meer massiv vorantreiben. Den Weg dazu ebnet nun ein Gesetz, dass die Parlamentarier in Bukarest mit großer Mehrheit verabschiedet haben. Es vereinfacht ausländische Investitionen, reduziert die Verpflichtungen von Firmen dem Staat Rumänien gegenüber und schafft neue Möglichkeiten, Teile der Investitionen von den Steuern abzusetzen. 

Gasförderung schon in wenigen Jahren

Schon in wenigen Jahren will das Land das Schwarzmeer-Gas fördern. Laut Ministerpräsident Nicolae Ciucă soll Rumänien in "höchstens fünf Jahren" gänzlich energieautark zu sein. Rumänien könnte dann sogar zum wichtigsten Gas-Lieferanten für Osteuropa werden und einen Teil der Lücke füllen, die Gazprom mutmaßlich hinterlassen wird. Bisher importiert das südosteuropäische Land noch 20% bis 30% seines Erdgases aus Russland. Aus Fachkreisen hören FUCHSBRIEFE, dass mit den ersten Gaslieferungen aus Rumänien ebenfalls schon in vier Jahren zu rechnen sei. 

Rumänien liebäugelt schon länger Zeit mit einer eigenen Gasförderung. Aber erst der Ukraine-Krieg gab den Verhandlungen zu den notwendigen Gesetzesänderungen den entscheidenden Schwung. Das Offshore-Gasfeld Neptun Deep gehört dem staatlichen Romgaz-Konzern. Der andere Partner des Projekts ist die österreichische OMV.

Hinweis für Kapitalanleger

Gas ist eine große Chance für Rumänien. Das lässt sich auch als Kapitalanleger nutzen. Wie das geht, beschreiben wir Ihnen in den FUCHS-Devisen (FD vom 13.05.2022).

Fazit: Die Gaswirtschaft eröffnet für Rumänien eine starke wirtschaftliche Perspektive. Für Unternehmen könnten sich hier Chancen ergeben.
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