Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
2212
Triumph der Hidden Champions

Österreich die neue Nummer 1 im Private Banking

Sie nahmen für Ihre Häuser die Ehrenurkunde für sehr gute Leistungen entgegen (v.l.n.r.): Robert Hager / Bankhaus Spängler (2.v.l.), Dr. Mathias Albert / Bank Gutmann, Mag. Alexander Eberan / Bankhaus Krentschker, Arnd Brüggenwirth / DekaBank Luxemburg, Martin Engler / VP Bank, Wolfgang Ules / Capital Bank, Michael Krume / Merck Finck Privatbankiers, Thomas Acker / Spiekermann & Co sowie Wolfgang Harth / Weberbank. Links und rechts außen die Moderatoren des Abends, Dr. Jörg Richter / IQF und Ralf Vielhaber / Verlag FUCHSBRIEFE. Foto: Stefanie Loos, Copyright: Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER
Österreich ist die neue Nummer 1 im Private Banking. Gleich vier Anbieter aus der Alpenrepublik überzeugten im Markttest der Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER mit sehr guten Leistungen im Beratungsgespräch, in der Vermögensstrategie, der Portfolioqualität und der Transparenz. Jahressieger ist zum zweiten Mal hintereinander das Salzburger Bankhaus Carl Spängler. Die Nummer 1 der Ewigen Bestenliste ist die Wiener Bank Gutmann.

Österreich ist die neue Großmacht im Private Banking. Gleich vier von neun Instituten, die im Markttest der Private Banking Prüfinstanz mit einem Sehr gut abschnitten, kommen aus der Alpenrepublik. Darunter auch die Nummer eins, das inhabergeführte Bankhaus Carl Spängler in Salzburg, gefolgt von der partnergeführten Wiener Privatbank Gutmann.

Robert Hager vom Bankhaus Spängler (M.)Auf Rang drei folgt die DekaBank in Luxemburg, auf Platz vier schließlich die Weberbank in Berlin als beste Adresse aus Deutschland. Beide Institute kommen aus dem Großreich des Sparkassenverbundes. Rang fünf belegt die VP Bank aus Liechtenstein.

Neunmal „sehr gut"

Die weiteren Plätze mit einem Rating „Sehr gut" belegen die Capital Bank und das Bankhaus Krentschker aus Graz, die Merck Finck Privatbankiers aus München sowie der Vermögensverwalter Spiekermann aus Osnabrück. Alle neun zeichnen sich durch ausgewogen hochklassige Ergebnisse in den vier Wertungskategorien der Prüfinstanz aus.

Weitere 14 Anbieter schnitten mit einem Rating „Gut" ab, drei kamen auf ein „Befriedigend". Der Rest sortiert sich ein im „weiten Feld".

Gutmann Nummer 1 der Ewigen Bestenliste

Ralf Vielhaber überreicht den Private Banking Award 2017/18 an Dr. Mathias Albert von der Bank GutmannDie Bank Gutmann führt jetzt auch die Ewige Bestenliste der Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER an, die seit 2006 geführt wird. Hier wird ein Durchschnitt aus den Jahresergebnissen gebildet. Ihr folgt die DekaBank aus Luxemburg vor Feri aus Bad Homburg. Den vierten Rang belegt die Walser Privatbank, die im Jahresranking auf Rang 10 kam, Platz nimmt die LGT Bank aus Liechtenstein ein.

14. Private Banking Gipfel im Meistersaal

In feierlichem Rahmen präsentierten Ralf Vielhaber, Geschäftsführer Verlag FUCHSBRIEFE und Dr. Jörg Richter, geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Qualitätssicherung und Prüfung von Finanzdienstleistungen, IQF, die Ergebnisse vor rund 120 geladenen Gästen im Meistersaal an der Köthener Straße nahe dem Potsdamer Platz. (Hier gibt's Bilder vom Gipfel).

14. Private Banking Gipfel im Meistersaal Wo lange Zeit Künstler von internationalem Rang weltberühmte Platten aufnahmen, gehörte die Bühne gestern den besten Vermögensverwaltern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Der Meistersaal ist ein ehemaliger Kammermusiksaal und wurde 30 Jahre lang von den Hansa Studios für professionelle Musikaufnahmen genutzt. Gestern diente er als Veranstaltungsort des 14. Private Banking Gipfels, auf dem sich alljährlich das Who is Who im Private Banking aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg trifft.

26 Anbieter mit Rating

Im Testfeld waren anfänglich 92 Adressen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg. 37 schafften die Qualifizierungshürde von 30 von 45 Punkten im Beratungsgespräch. 26 Anbieter erhielten ein Rating der Private Banking Prüfinstanz FUCHS | RICHTER.

Vier Wertungskategorien

Geprüft wurde in vier Wertungskategorien: im Beratungsgespräch mit 45%, die Vermögensstrategie mit 20%, die Portfolioqualität mit 15%, die Transparenz mit 20% Gewicht.

Die Transparenz beinhaltet eine Fragebogenauswertung u.a. zum zahlenmäßigen Verhältnis von Kunden zu Beratern, zum Dienstleistungsangebot, den die verwalteten Kundengelder (Assets under Management, AuM) und zur Preis- und Produktpolitik. Neu fließt das Abschneiden im Performance-Projekt der Prüfinstanz sowie die Vertrauenswürdigkeit der Häuser in die Transparenzwertung ein.

Nur Häuser, die bereits im Beratungsgespräch mindestens 30 von 45 möglichen Punkten erzielten, qualifizierten sich für die Endauswahl, bei der dann auch Vermögensstrategie und Portfolioqualität unter die Lupe genommen werden.

Die Ergebnisse der Vorrunde wurden bereits seit Juli in den Rating News auf fuchsbriefe.de veröffentlicht.

Deutsche Anbieter im Mittelfeld

Die deutschen Teilnehmer machen beinahe 50% des Testpools aus. Dennoch sind unter den neun mit "Sehr gut" bewerteten Häusern nur drei deutsche Anbieter zu finden: die Weberbank (4), Merck Finck Privatbankiers (8) und der Vermögensverwalter Spiekermann (9).

Triumph der Hidden Champions

Herausragende Leistungen sind in Deutschland seit einigen Jahren selten. Kleinere Häuser überzeugen am meisten und schneiden häufig besser ab als große Institute mit vielen Niederlassungen. Insgesamt ist es ein Triumph der Hidden Champions.

Von den größeren Instituten zeigen Sal. Oppenheim, M.M. Warburg & CO und die Hamburger Sparkasse die besten Ergebnisse. Die stark gewachsene Hamburger Privatbank Berenberg, die früher regelmäßig Top-Platzierungen erreichte, enttäuscht nicht zum ersten Mal bei Vermögensstrategie und Portfolioqualität.

Die Großbanken mit angeschlossenem Private Banking wie Deutsche Bank, Commerzbank und HypoVereinsbank kamen über die Qualifikationsrunde nicht hinaus.

Erfolgsrezept konsequente Kundenorientierung

Konsequente Kundenorientierung in allen Bereichen der Beratung ist der Hauptgrund für die herausragenden Ergebnisse der österreichischen Privatbanken. Der Kunde kann selbständig nachvollziehen, warum die Bank sein Vermögen genau wie vorgeschlagen anlegen will.

Kunde will Raus aus dem Euro

Im Vergleich dazu enttäuschen die oft international ausgerichteten Schweizer Adressen. Auf sie waren die Kundenanforderungen im Grunde zugeschnitten. Dieser überlegte, sich in absehbarer Zeit eine neue Heimat außerhalb des Euroraums zu suchen. Auch weil er dem Euro misstraut, will er künftig 75% seines Vermögens in anderen Währungen angelegt wissen und erbittet dazu Beratung. Ausgestattet mit einem vier Millionen Euro schweren Immobilienvermögen und weiteren vier Millionen liquiden Anlagemitteln kann er durchaus höhere Risiken nehmen, da er langfristig denkt und nicht auf Entnahmen angewiesen ist.

Schweiz hinkt bei Kundenorientierung hinterher

Die Schweizer Institute erbrachten zwar eine Reihe hervorragender Leistungen in der mündlichen Beratung. So wurde die Rothschild Bank aus Zürich zusammen mit Merck Finck & Co., Privatbankiers sowie SEB Private Banking für das Beste Beraterteam ausgezeichnet. Bank Julius Bär aus Zürich „baute" dem Kunden das beste Portfolio.

Doch regelmäßig hapert es an der wenig anlegergerechten schriftlichen Darlegung der Anlagevorschläge. Dort fehlen – abgesehen von Banken wie der innovativen Globalance Bank oder dem Vorreiter für den Schweizer Finanzplatz Julius Bär – regelmäßig zentrale Elemente wie ein Stresstest, und der Kunde kann gewöhnlich nicht erkennen, warum ausgerechnet das angebotene Portfolio für ihn das richtige sein soll.

Solcherart kundengerechte Ableitungen sind in den anderen Ländern längst Standard. Dort erhält der Kunde auch ein sorgfältiges Gesprächsprotokoll zur Prüfung, ob sich Vermögensberater und Kunde richtig verstanden haben, als Basis für den Anlagevorschlag.

Die Private Banking Prüfinstanz – Wir machen Qualität transparent

Die Private Banking Prüfinstanz, Verlag FUCHSBRIEFE, Dr. Richter | IQF, wurde 2004 gegründet. Sie hat das Ziel, dauerhaft die Qualität von Private Banking-Dienstleistungen zu überwachen und zu heben. Private Kapitalanleger werden so bei der Auswahl ihres Vermögensmanagers unterstützt. Die Anbieter selbst erhalten Impulse zur Weiterentwicklung ihrer Leistungen.

Die Private Banking Prüfinstanz führt seit ihrer Gründung jährlich umfassende Markttests im Private Banking, Stiftungsmanagement sowie laufend in der Vermögensverwaltung (Performanceprojekt) durch.

Die Gründer der PBPI sind Beirat bzw. Mitglied im Center of Asset and Wealth Management an der WHU, Koblenz Vallendar. Die Aktivitäten sind auf der Internetseite www.pruefinstanz.de gebündelt.

Die Gründer der Prüfinstanz

Ralf Vielhaber führt seit 1995 die Geschäfte des Unternehmerverlags FUCHSBRIEFE. Seine Themenfelder sind Politik, Wirtschaft und Finanzen. Er hat die verdeckten Bankentests der Private Banking Prüfinstanz initiiert und leitet das Test-Verfahren sowie die Auswertung der Beratungsgespräche und der Transparenz.

Dr. Jörg Richter zählt zu den führenden Experten in der Beratung Vermögender. Er leitet die Dr. Richter | Unternehmensgruppe mit Institut, Kanzlei und Beratungsgesellschaft und ist für die Auswertung der Anlagevorschläge verantwortlich.

Fazit: Im Private Banking triumphieren die Hidden Champions. Sie steuern ruhig und mit eingespielter Mannschaft durch die Klippen der Umbruchzeit, haben Kraft und Ausdauer für Innovation und sind klein genug, um ein angepeiltes Qualitätsniveau in der gesamten Organisation durchzusetzen.

Meist gelesene Artikel
  • Produktcheck

Comgest Growth Greater China

Vor zwei Jahren galt China als größtes Risiko für die Weltwirtschaft. Die Börse ist wieder in einen moderat steigenden Aufwärtstrend gewechselt. Einer der besten China-Fonds ist der Growth Greater China des französischen Vermögensverwalters Comgest.
  • Wenn der Sonne über die Wald scheint

Entschuldigung, wir schreiben politisch nicht korrekt

Ralf Vielhaber, Chefredakteur FUCHSBRIEFE
Wie schreibt man einen politisch korrekten Fuchsbrief, ohne seine LeserInnen zu verletzen. Und 58 weitere Geschlechter noch dazu. Fuchsbriefe-Chefredakteur Ralf Vielhaber hat sich mit seinem Team dazu Gedanken gemacht. Und sie kommen zu einem überraschenden Ergebnis.
  • Beschäftigungsbonus nicht mit EU-Recht vereinbar

Beschäftigungsbonus kippt

Der von der Regierung beschlossene Beschäftigungsbonus kommt nicht. Das Finanzministerium hielt ihn nicht mit EU-Recht verineinbar.
Neueste Artikel
  • Bis Mitte Februar muss Lohnnachweis an die Unfallversicherung übermittelt werden

Letztmalig doppelgleisig

Wir die Lohnsumme nicht bis zum 12.02.2018 and die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung übermittelt, so wird sie geschätzt. Letzmalig kann der Nachweis in Papier- oder Fax-Verfahren eingereicht werden.
  • Viele Seiteneinsteiger im tschechischen Kabinett

Neulinge in der Überzahl

Die tschechische Minderheitsregierung hat viele neue Seiteneinsteiger. Der neue Ministerpräsident Andrej Babiš berät sich in Brüssel mit den Chefs der Wisegradstaaten über die Flüchtlingsfrage.
  • Knapper Sieg für Kretschmer

Dresden: Etliche Abweichler

Bei der Wahl des neuen Ministerpräsidenten in Sachsen konnte sich Michael Kretschmer knapp durchsetzten und ist somit jüngester Ministerpräsident eines Bundeslandes.
Zum Seitenanfang