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Im Fokus: Versorger-Aktien

Neuordnung des deutschen und europäischen Strommarkts

Die Energiebranche hat langfristig gute Wachstumschancen. Copyright: Pixabay
Die Energieintensität der Wirtschaft und Haushalte wächst. Das sichert dem Energie-Sektor langfristig sprudelnde Kassen. In Deutschland wird der Markt zwischen den beiden Riesen RWE und E.on derzeit neu aufgeteilt. Jüngst gab es dafür grünes Licht aus Brüssel. Das eröffnet neue Spielräume für Wachstumsfantasien.

Es kommt wieder Bewegung in die europäische Versorger-Szene. Zu Wochenbeginn gab die EU-Kommission den Energieriesen E.on und RWE grünes Licht für die Zerschlagung der RWE-Ökostromtochter Innogy. Unter Auflagen erhält E.on die Freigabe für die Übernahme von Innogy, RWE hatte für seinen Teil des Deals bereits im Februar die Zustimmung aus Brüssel bekommen.

Die Neuordnung der beiden deutschen Energieriesen wird konkreter. Während RWE zum Produzenten und Großhändler von Strom wird, will sich E.on künftig ohne eigene Kraftwerke auf den Transport und Verkauf von Strom, Gas und Energiedienstleistungen an Unternehmen und Haushalte konzentrieren. Zudem bleiben die einstigen Rivalen künftig geschäftlich eng miteinander verbunden. Denn RWE erhält im Zuge des Deals eine Beteiligung in Höhe von 16,7% an E.on und profitiert somit von dessen Dividenden. Wir nehmen die aktuelle News zum Anlass um einmal einen Blick auf den europäischen Versorger-Sektor und die besten defensiven Energie-Aktien zu werfen.

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