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Börseneinschätzung vom 23.08.2018

Viele politische Impulsgeber

Der Handelskrieg zwischen den USA und China, das Notenbanktreffen in Jackson Hole und die Ankündigungen Angela Merkels zur Nachfolge Jean-Claude Junckers und Mario Draghis schlagen sich aktuell an den Börsen nieder.

Seit heute (Donnerstag) sind neue Strafzölle für 279 chinesische Waren in Kraft getreten. Das davon betroffene Handelsvolumen (z.B. für Motorräder, Plastik und Chemikalien) wird auf 16 Mrd. Dollar p.a. geschätzt.

China reagierte prompt auf die neuen Strafzölle. Der Renminbi ist sofort wieder auf Tauchstation gegangen. Das kompensiert die Wirkung der Zölle über die Währungssseite ein Stück weit. Zusätzlich erhebt auch das Reich der Mitte neue Strafzölle auf US-Waren.

Anfang September könnte sich der Zoll-Konflikt verschärfen. Zuvor wollen die USA und China aber in Gesprächen noch einen Kompromiss suchen. Finden Sie keinen, könnten in einer Woche weitere Zölle für chinesische Waren in Höhe von 200 Mrd. Dollar in Kraft treten.

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