Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2308
Nimmt die Schweizer Nationalbank bei ihren Zinsschritten Rücksicht auf die Credit Suisse?

Franken bekommt Rückenwind gegenüber dem Dollar

Hauptsitz der Credit Suisse in Zürich. © 1997 - 2022 CREDIT SUISSE GROUP AG
Die Schweizer Nationalbank hat gerade alle Hände voll zu tun. Gerade griff sie der Credit Suisse mit 50 Mrd. Franken unter die Arme. In der kommenden Woche steht ein Zinsentscheid an. Nehmen die eidgenössischen Geldhüter dabei Rücksicht auf den angeschlagenen Finanzriesen?
Auch die Schweizer Nationalbank (SNB) wird in der kommenden Woche ihren Leitzins anheben. 50 Basispunkte gelten dabei als ausgemachte Sache. Denn die Inflation sorgte jüngst für eine unliebsame Überraschung. Die Konsumentenpreise stiegen im Februar um 3,4% auf Jahresbasis. Erwartet war hingegen ein Rückgang von 3,3% im Januar auf 3,1% für Februar.

Rücksicht auf die schwer angeschlagene Credit Suisse (CS) wird die eidgenössische Notenbank bei ihrer Zinsentscheidung nicht nehmen. Da die SNB der CS nun 50 Mrd. CHF leiht, scheint die Pleite-Gefahr ohnehin vorerst abgewendet. Risikobereite Anleger können nun sogar erwägen, sich Aktien des tief gefallenen Schweizer Bankhauses ins Depot zu legen (ISIN: CH 001 213 853 0).

Gute Aussichten für den Franken

Der Schweizer Franken profitiert vorerst von der Zins-Perspektive. Die Inflationsbekämpfung wird fortgesetzt, gleichzeitig scheint eine Schweizer Finanzkrise abgewendet. Langfristig muss es zwar darum gehen, den angeschlagenen Sektor insgesamt profitabler zu machen. Vorerst sehen wir aber keine akuten Risiken.

Chancen ergeben sich vor allem bei USD|CHF. Während die Federal Reserve ihren Leitzinssatz wohl nur um 25 Basispunkte anheben wird (andernfalls verliert sie ihre Glaubwürdigkeit), zieht die SNB die Zinsen stärker herauf. Wir rechnen daher mit einem schwächer werdenden Dollar zum Franken. EUR|CHF tänzelt weiter um die Parität herum. Wir sehen das Paar seitwärts in der Bandbreite zwischen 0,98 und 1,02. Agile Anleger können das nutzen.

Fazit: Die Schweiz und damit der Schweizer Franken gehören als Stabilitätsanker und sicherer Hafen weiterhin fest in ein diversifiziertes Portfolio.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsmanager 2024: Die Top 10

Auf dem Siegertreppchen wird es eng

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Fünf Anbieter von insgesamt 35 Ausschreibungsteilnehmern schaffen es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen und sichern sich eine „Goldmedaille“ für eine sehr gute Gesamtleistung. Zwei weitere Häuser holen Silber für gute Leistungen und drei dürfen sich mit Bronze für ein Befriedigendes Gesamturteil schmücken. Sie alle hatten es aufgrund der Güte ihrer Anlagekonzepte in die Endrunde der Ausschreibung für die Stiftung Fliege geschafft.
  • Editorial Stiftungsvermögen 2024: Weitreichende Folgen

Die Auswahl des Vermögensverwalters nicht dem Zufall überlassen

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Wahl des Vermögensverwalters kann das Schicksal einer Stiftung bestimmen. Viele Stiftungen besitzen nicht das nötige Finanzwissen im eigenen Kuratorium, was fatale Folgen haben kann. Regelmäßige Kontrollen und kompetente Beratung sind unerlässlich, um nicht Opfer von fatalen Anlagestrategien zu werden. Erfahren Sie, welche verheerenden Fehler vermieden werden können und wie eine Stiftung die richtige Wahl trifft – bevor es zu spät ist.
  • Brutaler Messerangriff in Mannheim: Gefahr für unser Recht auf friedliche Demonstrationen

Wie wir selbst die Grundwerte unserer Gesellschaft untergraben

Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Foto: Verlag Fuchsbriefe
In Mannheim wurde am Wochenende auf brutale Weise und ohne Vorwarnung ein Redner bei einer Demonstration mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Auch ein Polizist wurde lebensgefährlich attackiert. Er erlag am Wochenende seinen Verletzungen. Doch die Medien relativieren die Tat und lenken vom Kern einer wichtigen Debatte ab, meint Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Notenbank in Ungarn muss umsteuern

Forint bekommt Rückenwind

In Ungarn läuft es rund. Die Notenbank reduzierte zum achten Mal in Folge den Leitzins (7,25%). Im Oktober vergangenen Jahres lag dieser noch bei 13%. Für die nächste Zinsentscheidung am 18. Juni erwartet der Markt erneut einen Rückgang um 50 Basispunkt. Daraus entstehen Anlagechancen.
  • Fuchs plus
  • US-Notenbank schiebt Zinsschritte weiter hinaus

Fed schiebt Dollar an

Der Dollar bekommt neuen Rückenwind von den Notenbanken. Denn mit dem Zinsschritt der EZB nach unten und dem Abwarten der US-Notenbank hat sich die Zinsdifferenz zugunsten des US-Dollar vergrößert. Der wird auch in den kommenden Monaten so erhalten bleiben.
  • Fuchs plus
  • Trump und China beflügeln die Kryptowährungen

Institutionelle kaufen Kryptos

Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen wie Ethereum (ETH) und Solana (SOL) stehen vor einer potenziell explosiven zweiten Jahreshälfte. Großanleger investieren Milliarden in digitale Anlageprodukte. Sowohl in den USA, dem umsatzstärksten Krypto-Markt, als auch in China zeichnet sich ein Stimmungswechsel ab.
Zum Seitenanfang