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Gute-Laune-Nachrichten vom 7. September 2020

Kräftige Erholung

War da was? Wenn man auf die eine oder andere Zahl schaut, die gerade veröffentlicht wird, könnte man meinen, die Corona-Rezession war ein Spuk. Und für manche Unternehmen ist es auch so. Sie kommen mindestens um wichtige Erfahrungen reicher aus dem brutalen zweiten Quartal.

Für einen schwungvollen Wochenstart für Sie und Ihre Mitarbeiter recherchiert.

  • Die Commerzbank sieht Deutschland mit „nur noch“ 4,5% Minus aus der Corona-Rezession kommen. Allein im 3. Quartal soll die Wirtschaft nach dem scharfen Einbruch im 2. Quartal um 9% wachsen.

Freude im Großhandel

  • Die Großhandelsunternehmen in Deutschland haben im Juni real 3,4% und nominal 4,0% mehr Umsatz erwirtschaftet als im Mai 2020. Im Vergleich zum Juni 2019 war der Großhandelsumsatz real 6,8% und nominal 3,3% höher.

  • Die deutsche Industrie erwartet in den kommenden Monaten eine leichte Zunahme ihrer Produktion. Der entsprechende ifo-Indikator stieg im August auf +15,4 Punkte, nach +14,3 im Juli.
  • Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juli gegenüber dem Vormonat um 2,8% gestiegen. Ohne Großaufträge nahmen die Bestellungen um 6,2% zu.
  • Zwischen April und Juni reichten die Finanzinstitute 6,0% mehr Kredite aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Wachstumstempo hat sich gegenüber dem Jahresbeginn (+7,3%) kaum verlangsamt. Langfristige Finanzierungen legten im abgelaufenen Quartal mit einem Plus von 17% außergewöhnlich stark zu.

Führungskräfte voller Grundvertrauen

  • Knapp jede dritte Führungskraft in Deutschland (32%) vertraut trotz Corona auf die positive wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Unternehmens bis Ende 2020. Für 42% der vom Personaldienstleister Robert Half Befragten zeigen sich bisher keine Auswirkungen aufgrund der Pandemie.
  • Deutsche Startups arbeiten verstärkt mit etablierten Unternehmen zusammen. Aktuell geben 9 von 10 Startups (90%) an, mit Mittelständlern und Konzernen zu kooperieren. Vor einem Jahr waren es erst 8 von 10 (79%). Am häufigsten entwickeln Gründer und Etablierte gemeinsam neue Produkte und Dienstleistungen (68%).
  • 2019 haben rund 512.000 Absolventen einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen erworben. Laut Destatis waren das 3% mehr als im Vorjahr.

Blick ins Ausland

  • Europas Sorgenkind Italien verzeichnete im Juli eine leichte Beschäftigungszunahme um 0,4% (85.000), die meisten davon Frauen. Die Erwerbsquote stieg 0,2 Prozentpunkte auf 57,8%.
  • In den USA fiel die Arbeitslosenquote von 10,2% auf 8,4%. Das lag über den Erwartungen.

Fazit: Die Datenlage signalisiert zumindest für das 3. Quartal eine fulminante Erholung.

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