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Der US-Präsident braucht Erfolge für den Wahlkampf

Das doppelte Spiel des Donald Trump

Trumps Druck auf die Fed trägt Früchte: Powell kam der Forderung nach einer Zinssenkung nach. Ein so massiver Eingriff in die Souveränität der Notenbank ist ein gewagtes Unterfangen. Doch was steckt dahinter? Geld- oder wirtschaftspolitische Überlegungen? Die Gründe sind wahrscheinlich viel banaler...

Die Zinssenkung der US-Notenbank war ein politisches Zugeständnis der Notenbank an Washington. Fed-Chef Jerome Powell betonte in seinem Statement, dass es ein präventiver Zinsschritt war. Denn die fundamentalen US-Wirtschaftsdaten wie BIP-Wachstum (2,1% anualisiert) und Arbeitslosenzahl (3,8%) rechtfertigen den Zinsschritt nicht. Damit versucht Powell, dem selbst geschaffenen "Unabhängigkeits-Dilemma" der Notenbank zu entkommen. Schließlich treibt Trump ihn schon geraume Zeit verbal vor sich her und fordert aggressivere Zinssenkungen. Powell dagegen muss die Unabhängigkeit der Notenbank verteidigen.

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