Der Weizenpreis ist weit in die Höhe geschossen. Inzwischen sinken die Notierungen wieder. Anleger sollten die neuen Ernte- und Lagerprognosen berücksichtigen.
Der Kaffeepreis ist unter Druck geraten. Das könnte aber nur eine ganz kurzfristige Episode sein. Denn der Preis wird durch den Ukraine-Krieg und ein Bremsmanöver Brasiliens unter Druck gebracht.
Sojabohnen auf einem Feld. (c) picture alliance / Zoonar | Olena Mykhaylova
In Südamerika bricht die Ernte von Sojabohnen ein. Hinzu komm Niedrigwasser, das die Transport-Kosten anhebt. Der Preistrend bei Sojabohnen ist ungebrochen.
Der Kaffee-Preis hat ein 10-Jahreshoch erreicht. Charttechnisch sieht alles danach aus, dass sich der Preisanstieg weiter ungebremst fortsetzt. Doch Vorsicht: Die fundamentalen Eckdaten zeichnen ein ganz anderes Bild.
Die Ukraine-Krise wirkt sich zunehmend treibend auf die Weizenpreise aus. Denn die Ausfuhren des Nahrungsmittelrohstoffs aus beiden Ländern gehen in Summe zurück. Nun gibt es neue Ernte- und Exportschätzungen.
Der recht kräftige Anstieg des Ölpreises verteuert die Baumwolle. Denn die synthetischen Fasern verteuern sich mit dem Preis des Schwarzen Goldes. Das löst Nachfrageverschiebungen zur Baumwolle aus. Daneben gibt es noch weitere Preistreiber.
Brasilien überrascht die Märkte mit düsteren Ernteprognosen für Kaffee. Die Nachricht schlägt direkt auf den Kaffeepreis durch. Aber reicht sie auch für einen Sprung über das Vorjahreshoch?
Der Zuckerpreis ist unter Druck. Interessant ist dabei vor allem, dass sich der Preis des "Weißen Goldes" von der Entwicklung des Ölpreises abgekoppelt hat. Daraus können Anleger eine Schlussfolgerung ziehen - und eine Handelsidee entwickeln.
Ein Wetterphänomen, das früher als erwartet auftritt, katapultiert die Soja-Preise nach oben. Die Anbauprognosen sind eindeutig - und wer sie lesen kann, hat eine Handelsidee.
Nicht nur zur Weihnachtszeit ist Kaffee ein beliebtes Heißgetränk. Doch wer pro Tag ein paar Tassen davon "versenkt", spürt das künftig auch deutlich am Geldbeutel. Das wird sich in Zukunft nicht bessern.
Die Rohstoffpreise stehen kräftig unter Druck - und auch der Kakaopreis fällt. Das ist überraschend angesichts der neuen Ernte- und Nachfrageprognosen. Und auch die Lage in den Häfen der Elfenbeinküste sendet ein klares Signal.
Sektgläser auf einem Tablett bei einer Veranstaltung. Copyright: Pexels
Kalkulieren Sie bei der nächsten Firmen- oder Privatfeier ein paar Euro mehr für Sekt und Schaumwein ein. Denn die Preissteigerungen erreichen auch die europäischen Kellereien. Doch es gibt auch gute Nachrichten.
Der Kaffeepreis läuft heiß. Der Preis der braunen Bohne zieht steil an und scheint kein Halten mehr zu kennen. Sollten Anleger nach dem jüngsten Schub noch einsteigen?
Kaffeepreis kommt bald wieder in Schwung. Copyright: Pexels
Seit knapp einem Jahr befinden sich die Kaffeepreise in einem intakten Aufwärtstrend. Dieser Trend hat während der Sommermonate – vor allem im Juli – deutlich an Dynamik hinzugewonnen. Aktuell konsolidiert der Kaffeepreis seine kräftige Aufwärtsbewegung allerdings und pendelt lustlos zwischen 180 und 190 US-Cent je Pfund. Daraus ergibt sich eine Handlungsoption.
Angebot und Nachfrage suchen beim Mais gerade ein neues Preisgleichgewicht. Einerseits gibt es neue Ernteprognosen der USDA. Auf der anderen Seite hat die Ernte gerade begonnen und nimmt Fahrt auf. In wenigen Wochen wird sich zeigen, wie gut die Ernte wirklich war.
Optimistische Weizen-Prognosen aus Down Under. Copyright: Pixabay
Des Bauern Freud' ist des Investors Leid: Das gilt auch bei Agrarrohstoffen. Aktuell ist Weizen betroffen. Noch vor einem Monat sah es hier mit den Ernten düster aus. Doch es hat sich etwas geändert.
Der Rohstoff für Schokolade, Kakao, war zuletzt knapp. Inzwischen gibt es neue Ernteschätzungen für das kommende Erntejahr. Was bedeuten sie für den Kakaopreis?
Zuckerpreis volles Rohr nach oben. Copyright: Pixabay
Raffinierter Zucker gehört sicher nicht zu den gesündesten Lebensmitteln, aber Zucker ist aus keiner Küche wegzudenken. 2018 wurden weltweit 182.166.152 Tonnen Rohzucker hergestellt. Kein Wunder, dass sich ein sinkendes Angebot schnell auswirkt.
Sojabohnen werden bald wieder teurer. Copyright: Pexels
An den Agrarmärkten schauen viele Augen gerade auf die USA. Von dort gab es neue Zahlen zum Soja-Anbau - und die waren nicht besonders gut. In Brasilien sieht es zwar etwas besser aus. Aber wie schon beim Kaffee, so könnte auch die Soja-Ernte durch ein Wetterphänomen verhagelt werden. Das wird sich auf den Sojapreis auswirken.