Die Türkische Lira wird aufgewertet. Das macht sich in unserem Depot deutlich bemerkbar und bestätigt unsere Strategie. Bei anderen einigen Titeln ordern wir nach.
Länder mit Verbindlichkeiten in USD werden durch die Zinspolitik der Fed nun in Mitleidenschaft gezogen. Investoren ziehen sich mehr und mehr aus den Emerging Markets zurück. Das wirkt sich auf deren Währungen aus.
Wir setzen weiter auf die Erholung der Türkischen Lira und stocken auf. Außerdem setzen wir auf Silber und stocken First Majestic auf. Die Aussicht auf Gewinn bei Endor hat uns ebenfalls überzeugt.
Die türkischen Verbindlichkeiten dürften die Lira bald stärker belasten als bisher. Dann entwickelt sich der bisherige Niedergang zu einem rasanten Absturz. Und das mit Folgen für die Türkei und auch anderen Märkten.
Die jüngsten Tweets von Elon Musk haben die Börsianer aufgeschreckt und die Börsenaufsicht auf den Plan gerufen. Abgesehen davon treiben die Börsen jedoch recht ruhig durch die Sommerzeit.
Erdogan macht Ernst: Die Notenbank hat den Zins bei 17,75% belassen. Die Lira brach um mehr als 4% ein. Der Staatschef hat sich mehr oder minder zum Herrscher auch über die Geldpolitik erklärt (FD vom 13.7.).
FUCHS-Devisen
Präsident Erdogan unterwirft die Notenbank seinem Willen
Der Kurs der türkischen Währung scheint omentan nur eine Richtung zu kennen.
Copyright: Picture Alliance
Recep Tayyip Erdogan macht sich und seiner Familie die Türkei Untertan. Die Geldpolitik wird von seinen Verschwörungstheorien geleitet. Für die Stabilisierung der Lira bleibt damit künftig nur noch ein Mittel.
Eine Reihe von Kurznachrichten erreicht uns diese Woche. Schwedens Notenbank überrascht die Märkte, in der Türkei steigt die Inflation ungebremst, Mexikos neuer Präsident spielt Donald Trump in die Hände und Indonesiens Notenbank muss erneut die Zinsen erhöhen.
Die türkische Notenbank folgt nicht dem Wunsch von Erdogan und hat die Zinsen erhöht.
Copyright: Picture Alliance
Die türkische Notenbank hat sich über die Wünsche „ihres" Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hinweggesetzt und die Zinsen ein weiteres Mal erhöht. Das Ganze gleicht einer Notoperation. Doch die Freiheit nach eigenem Gutdünken einzugreifen, schwindet.
Während wir letzte Woche in eine Währung investiert haben, so verkaufen wir diese Woche eine andere. Unsere Investition in die Türkische Lira scheint ins Laufen zu kommen.
Die türkische und die indonesische Notenbank heben ihre Leitzinsen an. In Brasilien redet man sich indes die Arbeit der Regierung schön und verwässert die Statistiken.
In der vergangenen Woche haben wir zwei unserer Rohstoff-Titel verkleinert und Gewinne eingefahren. Diese Woche steigen wir in die angeschlagene türkische Lira ein.
Die Ratingagentur Moody's hat die Bonität der Türkei weiter herabgestuft. Die dafür angeführten Gründe werden fortdauern. Das lässt einen klaren Blick auf die Entwicklung von Inflation und Währung zu.
Die ägyptische Wirtschaft befindet sich auf einem guten Kurs.
In der heterogenen Region MENA mit Südafrika hebt sich Ägypten positiv heraus. Das Land ist auf einem Stabilisierungskurs. Ein weiteres afrikanisches Land hätte einen solchen ebenfalls bitter nötig. Dazu besteht bald die Chance, aber sie ist mit Hindernissen gepflastert. Entsprechend reagieren die Wechselkurse.