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Neuseeland-Dollar sackt ab

Kiwi-Notenbank unter Druck von zwei Seiten

Eingangstür Reserve Bank of New Zealand. © Copyright 2022 Reserve Bank of New Zealand
Inflation und Wirtschaft nehmen derzeit den Neuseeland-Dollar in die Zange. Denn die neuseeländische Notenbank kann sich nur auf eine Seite konzentrieren. Daraus ergeben sich Handlungsoptionen für Anleger.
Der Neuseeland-Dollar sackt kräftig ab. Der Dollar ist inzwischen von 1,59 auf 1,76 USD|NZD gestiegen (zuletzt FD vom 05.08.2022). Hintergrund sind Spekulationen, dass Neuseelands Notenbank ihr Zinserhöhungstempo drosseln könnte. Die nächste Zinsentscheidung steht am 05.10. an.

Neuseelands Notenbank in der Zwickmühle

Die Kiwi-Notenbank steckt in einer Zwickmühle. Einerseits will sie die Inflation (7,3%) bekämpfen. Auf der anderen Seite sprechen vier Gründe dafür, dass sie ihr Zinstempo drosseln wird:

  • Die Wirtschaftsdaten verschlechtern sich. Das spürt besonders der Einzelhandel, dessen Umsätze im 2. Quartal um -2,3% sanken. Das wird im 3. Quartal kaum besser aussehen. 
  • Die Rohstoffpreise sinken. Neuseeland exportiert z.B. Holz nach China. Auch die für den Inselstaat sehr wichtige Milchindustrie schwächelt. 
  • Der Arbeitsmarkt ist angespannt (Quote 3,3%), gleichzeitig steigen die Lohnkosten um 3,4% auf Jahresbasis. Das ist der höchste Anstieg seit 2008.
  • Erstmals seit 11 Jahren sinken die Immobilienpreise (-2,9% ggü. Vj.)

Perspektive belastet den NZD

Beide Optionen - Drosselung oder weitere straffe Zinserhöhungen - dürften den Neuseeland-Dollar belasten. Denn bekämpft die Kiwi-Notenbank die Inflation, droht ihr ein Desaster am Immobilienmarkt und eine Rezession. Stützt sie die Wirtschaft, läuft ihr die Inflation weiter davon.

FUCHS-Devisen sind darum Long für USD|NZD. Für Euro-Anleger halten wir eine Diversifizierung in den Neuseeländischen-Dollar aber dennoch für sinnvoll. Die innere Schwäche der Eurozone gebietet Diversifikationen in andere Währungsräume.

Fazit: USD gewinnt gegenüber dem Kiwi-Dollar an Stärke.
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