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Stabile Bandbreiten

Wechselkurse ohne Antrieb

Europa stabilisiert sich, die USA erleben die 2. Corona-Ansteckungswelle. Regierungen und Notenbanken halten alle Geldschleusen geöffnet. Das ist kein wirklich beruhigendes Bild der Weltwirtschaft, aber eines, das auf gewisse Weise "stabil" erscheint. Das wirkt sich auf's Wechselkursgeschehen aus.
Richtig viel los ist derzeit nicht im Wechselkursgeschehen. So, als hätten sich die meisten Händler in die Sommerpause verabschiedet. Das konjunkturelle Bild ist aber auch klarer und berechenbarer geworden. Das verleiht derzeit den Wechselkursen eine gewisse Stabilität. Solange keine äußeren Einflüssen hinzu kommen.


USD: Das Band hält. Der Dollar kommt nach kurzem Ausreißer Richtung 1,14 wieder zurück zum Ankerpunkt 1,12.
Halten. 1,11 – 1,14
Aktuell: 1,1273

JPY: Auch beim Yen hat das Band Bestand. Die japanische Währung kommt zum Euro nach kurzem Ausflug wieder zurück.
Halten. 118 – 122
Aktuell: 120,55

GPB: Im Westen nichts Neues. Das Pfund pendelt weiter (lustlos) um die 0,90 zum Euro.
Halten. 0,89 – 0,92
Aktuell: 0,8958

CHF: Beim Franken entwickelt sich ein Trend hin zur Stärke gegenüber dem Euro. Ihm fehlt aber noch die Kraft, die Bandbreite zu Durchbrechen.
Halten. 1,06 – 1,07
Aktuell: 1,0617

PLZ: Der Zloty neigt zur Schwäche. Das könnte im Wochenverlauf zum Durchbruch durch das obere Band führen. Sicher ist das aber nicht. Nur spekulativ kaufen.
Kaufen. 4,42 – 4,48
Aktuell: 4,4773

CAD: Der Loonie hält sich stabil in seinem Band. Anlässe oder Anzeichen für einen Ausbruch sehen wir nicht.
Halten. 1,50 – 1,55
Aktuell: 1,5342

AUD: Auch der Aussi zeigt ein stabiles Chartbild. Die Bandbreite bleibt bestehen.
Halten. 1,60 – 1,65
Aktuell: 1,6259
Fazit: Den Euro halten, ist die Wochen-Devise.
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