Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2857
Gute-Laune-Nachrichten vom 19. Juni 2023

Robustheit in der Rezession

Zahnräder. © bernie_photo / Getty Images / iStock
Obwohl die deutsche Wirtschaft in die Rezession gerutscht ist, entdecken FUCHSBRIEFE weiterhin allerhand erfreuliche Nachrichten, die auch in dieser Zeit für Optimismus sorgen.
Für den angenehmen Wochenstart lesen Sie auch heute wieder Erfreuliches aus Politik, Wirtschaft und Unternehmen:
  • Die Inflationsrate ist weiter rückläufig. Sie lag im Mai bei 6,1%, im April waren es noch 7,2%.
  • Im Großhandel erleben wir inzwischen sogar eine Deflation: Die Preise lagen im Mai um 2,6% unter den Werten des Vorjahres. 
  • Das Konjunkturerwartungs-Barometer des ZEW verbessert sich von -10,70 auf -8,50 Punkte.
  • Mit 40,2 Mio. Übernachtungen im April erreicht das Gastgewerbe nahezu das Vor-Corona-Niveau. Die Lücke zum April 2019 beträgt minimale 0,2%.
  • Die Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe lag im April 1,5% über den Werten des Vorjahresmonats.
  • Drei Viertel (74,7%) der neu fertiggestellten Häuser werden mit Erneuerbaren Energien beheizt. Im Jahr 2015 waren es noch 61,5%.
  • Die Wirtschaft begrüßt die Novelle des Klimaschutzgesetzes. Die vorher geltenden "jahresscharfen Beurteilungen" seien schlicht "untauglich" gewesen, so Thilo Brodtmann, VDMA-Hauptgeschäftsführer. Dass nun auf das 2030-Ziel geschaut würde, sei unterstützenswert.

Erfreuliches aus den Bundesländern

  • Die Produktionsleistung der bayerischen Industrie lag im April 2,0% über Vorjahresniveau.
  • In NRW wurden im 1. Quartal 6,7% weniger Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahresquartal gemeldet.
  • Der Kfz-Handel in Rheinland-Pfalz verzeichnete im 1. Quartal eine Umsatzsteigerung von real 1,9% (nominal 11%) gegenüber dem Vorjahresquartal.
  • Die Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg wächst überdurchschnittlich stark. Die Bruttowertschöpfung legte preisbereinigt 2022 in Berlin um 2,1% und in Brandenburg um 3,7% zu (Länderdurchschnitt: 0,2%).

Gute Nachrichten aus aller Welt

  • 2022 haben 50% aller EU-Unternehmen ab 10 Mitarbeitern regelmäßig Online-Meetings abgehalten.
  • Die USA treten wieder der UNESCO bei. Damit verbessert sich die finanzielle Ausstattung der UN-Organisation für Wissenschaft, Kultur und Bildung deutlich.
  • Indonesiens Exportwirtschaft überrascht positiv. Die Exporte wuchsen im Mai auf Jahresbasis um 0,96%. Die Märkte waren von einer deutlichen Schrumpfung um mehr als 8% ausgegangen.
Fazit: Auch wenn Deutschland in der Rezession steckt, zeigen viele Branchen, dass sie dieser mit viel Robustheit begegnen können.
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht für KW 37: PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Steiermark, BTV und FRÜH & PARTNER prägen die Handelswoche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, vier unterschiedliche Sieger und dennoch eine gemeinsame Botschaft. Während einige Vermögensführer hohe Verluste verkraften müssen, überzeugen andere Häuser mit außergewöhnlicher Stabilität. Benchmarkdepots behaupten sich teils überraschend stark, aktive Umschichtungen bleiben dagegen weitgehend ohne Wirkung. Die Auswertung der KW 37 offenbart klare Zusammenhänge zwischen Risiko und Erfolg. Wer die Woche wirklich geprägt hat, zeigen die Zahlen im Detail. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 37: Die Woche der Defensiven

BTV verteidigt die Spitze, Risiko wird zum Schlüsselfaktor

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Projekt 9 liefert in KW 37 bemerkenswerte Gegensätze. Während die größten Vermögen weiterhin von wenigen Teilnehmern dominiert werden, überzeugen bei Risiko und Wochenentwicklung häufig andere Häuser. Das Benchmarkdepot behauptet sich überraschend stark und lässt zahlreiche Wettbewerber hinter sich. Gleichzeitig sorgt die einzige aktive Umschichtung der Woche für Aufmerksamkeit. Wer wirklich überzeugt, zeigt sich erst im Zusammenspiel von Vermögen, Risiko und Performance. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 37: Vermögensverwalter im Vergleich

Steiermärkische Bank gewinnt die Woche, Genève Invest führt das Vermögensranking an

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Teilnehmer liegen beim Gesamtvermögen vor dem Benchmarkdepot. Gleichzeitig zählt die Referenz in der Wochenwertung zu den stärkeren Teilnehmern und lässt einen Großteil des Feldes hinter sich. Die Auswertung der KW 37 zeigt bemerkenswerte Unterschiede zwischen Vermögensgröße, Wertentwicklung und Risiko. Während einige Spitzenreiter erhebliche Rückschläge hinnehmen müssen, überzeugen andere mit hoher Stabilität. Wer wirklich vorne liegt, offenbart erst der Blick hinter die Ranglisten.
Zum Seitenanfang