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Capitell Vermögens-Management AG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Mit Empathie zum Erfolg

Die Neue Bank konnte im Beratungsgespräch überzeugen. Copyright: Fuchsbriefe
Zu einem Wikipedia-Eintrag hat es für die Capitell Vermögens-Management AG noch nicht gereicht. Dass die Macher der elektronischen Bibliothek und ihre vielen Helfer, die selbst Durchschnittsspielern der 2. Deutschen Fußball-Bundesliga zu weltumspannender Präsenz verhelfen, die Anlageexperten für nicht wichtig genug erachten, kann denen leidlich egal sein, so lange sie immer wieder mit ihren Produkten in Top-Rankings der Beobachter der Branche erscheinen. Geht es um die Beratung vermögender Kunden, hat die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ bei den bisherigen Besuchen Licht, aber auch Schatten wahrgenommen. Wir wollen nun wissen, ob sich das vor 19 Jahren gegründete und damit auf dem Markt immer noch junge Beratungsunternehmen der ganz neuen Konkurrenz der digitalen Anlageberater zu erwehren weiß.

„Vermögensmanagement ist dann am besten, wenn es von Interessen und Produkten einer Bank entkoppelt ist", wird dem Interessenten gleich oben auf der Website der Capitell Vermögens-Management erklärt. „Kunde first" könnte man das Geschäftsmodell analog so manches Unternehmens der old economy interpretieren, der gerade den Weg ins Digitalzeitalter versucht zu finden. „Daher beraten wir, als professioneller und individueller Vermögensverwalter, bankenunabhängig und ohne hauseigene Produkte", lesen wir. Und es folgen noch eine ganze Reihe von Passworten, die der potenzielle Kunde gern liest, wenn er sein Vermögen nicht nur in einem sicheren Hafen anlegen möchte, sondern es auch noch ein bisschen Ertrag angespült werden soll. Kostenoptimiert, diszipliniert, flexibel, kontinuierlich, nachvollziehbar - Wer uns dies bieten will, dem statten wir einen Besuch ab und wollen überprüfen, ob die Versprechen auch gehalten werden. Mit ein paar kleinen Abstrichen werden unsere Erwartungen erfüllt.

Der Kunde und sein Anliegen

Wir sind 33 Jahre alt, ledig und wohnen in Berlin. Zu unserer Überraschung haben wir vor kurzem erfahren, dass wir zu einem kleinen Vermögen kommen. Als wir 13 Jahre alt waren, hat eine Großmutter für uns eine Term-Fix-Lebensversicherung bei der Allianz abgeschlossen. 20 Jahre später, im vierten Quartal 2018, erfuhren wir von unserem Glück. 750.000 Euro wurden uns auf unser Girokonto bei einer Sparkasse ausgezahlt. Teil der Versicherung ist es außerdem, dass in drei Jahren noch einmal dieselbe Summe, 750.000 Euro, auszahlungsreif wird.

Wir waren uns schnell darüber im Klaren, weiterhin unserer Arbeit als Controllerin nachzugehen. Wir sind damit auf das Geld der Oma nicht angewiesen, wollen es unangetastet lassen. Das Geld soll allerdings anlegt werden. Mit dem Erlös sollen die zu zahlenden Steuern erwirtschaftet sowie der Wertverlust durch die Inflation ausgeglichen werden. Außerdem haben wir nichts dagegen, wenn es „noch ein bisschen oben drauf" gibt.

Robo-Advisors: Erst begeistert, dann ernüchtert

Deswegen wollen wir das Geld langfristig, das heißt mindestens für zehn Jahre in ETFs anlegen. Im Internet sind wir quasi „von Geburt an" zuhause. Über Fintech und Robo-Advice wird in unserem privaten Umfeld diskutiert. Im Beruf ist „die Transformation ins Digitale" ein immer wiederkehrendes Thema.

Wir sind interessiert, diese neue Variante der Geldanlage zu nutzen. Mithilfe eines Robo-Advisors haben wir uns über justETF selbst ein Portfolio zusammengestellt. Zu unserer anfänglichen Begeisterung ist mit den fallenden Kursen Ende 2018 und Anfang 2919 eine gewisse Vorsicht hinzugekommen. Wir sind unsicher, ob wir bei deutlich sinkenden Kursen cool bleiben können und ob nicht eine Geldanlage traditioneller Art über eine Bank oder Berater die bessere Alternative ist.

Wir suchen Kontakt, um uns erläutern zu lassen, welche Vorteile eine „analoge" Vermögensverwaltung hat. Dabei müssen es nicht nur ETFs sein, sondern wir haben auch Interesse an Aktien. Und da wir einen Umzug von Berlin nach Frankfurt/M. ins Auge gefasst haben, ist es für uns sinnvoll, dort nach dem passenden Partner zu suchen. Wie gut, dass die Mainmetropole über so zahlreiche renommierte Banken und Berater verfügt.

Der telefonische Erstkontakt

Wir sind überrascht von der Herangehensweise bei Capitell. Aus dem vereinbarten Telefonat wird gleich eine Telefonkonferenz mit zwei Beratern.

Wir erleben ein intensives Gespräch, im dem unsere Lebenssituation und die Schenkungen ausgeleuchtet werden. Der zeitliche Anlagehorizont wird geklärt. Wir diskutieren ETFs und Aktien. Unsere (geringen) Anlageerfahrungen werden thematisiert. Auf die Frage nach einer konkreten Renditeerwartung müssen wir passen.

Als zugleich angenehm und geschickt empfinden wir es, dass zwei weibliche Berater ausgewählt wurden, um mit einem weiblichen Interessenten zu telefonieren. Die beiden zeigen Gespür für unsere Situation, es entwickelt sich eine gemeinsame Ebene. Die Berater zeichnet eine empathische Gesprächsführung aus. Wir fühlen uns nicht ausgefragt, sondern unserer Lebenssituation und unserem Anliegen wird freundlich und zuvorkommend auf den Grund gegangen.

Berater setzen früh auf Datensicherheit

Nach dem Telefonat kam nicht nur die Mail mit einer Terminbestätigung, Wegbeschreibung und einer Unternehmenspräsentation. Wir finden auch ein kurz und knapp formuliertes Gesprächsprotokoll, dass die Inhalte korrekt widergibt, sowie eine Agenda der Themen, die beim Vor-Ort-Termin mit uns besprochen werden sollen.

Auch gut: Die Mail ist gegen Passwort gesichert. Und wo andere Banken schon mal ihren Namen als Passwort wählen, von Sicherheit im weltweiten Datennetz kann damit keine Rede sein, beweisen die Capitell-Berater Kreativität und den echten Willen zur Verschlüsselung.

Das Gespräch mit den Beratern vor Ort

Wir werden freundlich am Empfang begrüßt und in einen stilvoll und hochwertig eingerichteten Beratungsraum. In das Ambiente passt nicht so ganz der große Bildschirm, vor dem wir platziert werden und auf dem wir später eine Präsentation zu sehen bekommen. Uns sitzen die beiden Berater gegenüber, die wir bereits aus dem Telefonat kennen. Mit einer freundlichen Begrüßung und ein bisschen Smalltalk nehmen sie die positive Stimmung aus dem Erstkontakt auf. Von meiner Anreise über die Unterkunft bis zu meiner Heimat Berlin sowie der Bahn AG und dem neuen Konkurrenten FlixTrain wird geplaudert. Die beiden machen ein wenig Werbung für die Mainmetropole, in die wir ziehen wollen.

Dann erleben wir ein klar strukturiertes Gespräch. Unser Gegenüber will wissen, wie viel Zeit wir mitgebracht haben. Sehr schön, hier wird rational mit unseren Zeitressourcen umgegangen. Und wir hören, dass es noch keinen konkreten Vorschlag geben wird, weil sie erst einmal im Gespräch uns und unsere Bedürfnisse kennenlernen wollen. Das Zwischenmenschliche muss stimmen. Nun, da wird die Messlatte der Kommunikation richtig hoch gehängt.

Mit Zwischenfragen wird unsere Situation genau analysiert

Wir stellen uns und unser Anliegen vor. Es gibt immer wieder Zwischenfragen, ohne das dies störend wirken würde. Den Namen der Versicherungsgesellschaft wollen die Beiden wissen, bei der unsere Oma die Term-Fix-Kapitalversicherung für uns abgeschlossen hat und ob das Geld bereits auf unserem Konto liegt. Erbrechtliche und steuerliche Aspekte werden angesprochen, sind aus unserer Sicht jedoch nicht relevant oder bereits geregelt.

Dann wird uns der Unterschied zwischen Vermögensverwaltung und Vermögensberatung erklärt. Wir werden in Richtung Vermögensverwaltung geführt. Vermögensberatung auf der Basis von Einzeltiteln ist aufgrund des hohen gesetzgeberischen Aufwands (MiFID II) praktisch tot, hören wir. Viele Banken bieten nur noch „Standardprodukte", etwa Fonds an. Dann erfahren wir, dass wir bei Capitell gar keine Wahl haben. Es gibt nur Vermögensverwaltung.

Beratungsunternehmen wird ausführlich vorgestellt

Es folgt eine ausführliche Vorstellung von Capitell als unabhängiger Vermögensverwalter. Es werden keine eigenen Produkte verkauft, sondern nur Produkte, die für gut befunden werden. Außerdem ist das Unternehmen komplett unabhängig. Es folgt ein längerer Exkurs in die Firmengeschichte seit der Gründung im Jahr 2000. Es wird das Wir-Gefühl der Mitarbeiter mit ähnlichen Ausbildungen und gleichem Verständnis vom Umgang mit den Kunden betont.

Danach wird die Strategie von Capitell erklärt. Mit einem Top-Down-Ansatz wird die Großwetterlage analysiert, die regionalen Entwicklungen betrachtet und die Branchenentwicklungen bewertet. Im Botton-Up-Ansatz werden Aktien und Anleihen bewertet.

Zupackend, forsch – und konservativ

Der Auswahlprozess läuft nach dem Motto „einfache Strukturen, schnelle Entscheidungswege". Das hört sich für uns zupackend und forsch an. So forsch aber auch nicht, denn Capitell wird als eher konservatives Haus beschrieben.

Ein großer Hype ist derzeit das Thema Nachhaltigkeit. Bei Capitell ist es schon lange ein Thema, wird Eigenwerbung gemacht. Zum Beispiel beim Anteil der Frauen im Management und den CO2-Emmissionen. Bei den Anlagen wird auf BP- und VW-Aktien (Dieselskandal!!) sowie Rüstungsindustrie verzichtet. Es wird auf MSCI-Untersuchungen verwiesen, dass wer Nachhaltigkeitskriterien befolgt, langfristig eine gute Performance hat. Stringent durchgehalten wird die Nachhaltigkeit allerdings nicht. Es wird auch in Fonds investiert, in denen auch Ölindustrie enthalten ist, weil es eine gute Dividende bringt.

MiFID II macht die Anlage schwieriger

Dann geht es um die richtige Strategie. Offensiv mit einem reinen Aktienportfolio scheidet für uns aus, hören wir. Weil wir wenig Erfahrung haben, wird uns eine ausgewogene Strategie empfohlen. Wenn wir mehr Erfahrung gesammelt haben, könnte der Aktienanteil erhöht werden. Die Berater argumentieren mit Blick auf MiFID II. Damit will der Gesetzgeber den Anleger schützen, macht die Anlage aber viel schwieriger, hören wir. Wir sind etwas verwirrt. Uns geht es um das Erreichen eines Renditezieles. Die Steuerung der Anlage wollen wir vertrauensvoll in die Hände der Berater legen.

Und unsere Gesprächspartner grenzen sich gegenüber Robo-Advisor ab. Es wird nicht mit „Big Data" gearbeitet, der Algorithmus spielt keinerlei Rolle beim Investitionsprozess, hören wir. Persönlicher Kontakt sei wichtig, der Capitell-Kunde kann zum Hörer greifen und nachfragen. Persönliche Betreuung gibt es bei Robo-Advisors nicht. Und so günstig sind Anbieter wie Scalable und Liqid auch nicht. Wer eine gute Performance anbietet, kann auch etwas mehr verlangen, hören wir die selbstbewussten Berater.

Wie viel Verlust sind wir bereit zu tolerieren?

Dann geht es um die Varianten der Vermögensverwaltung und da wird uns gleich eine von Vieren als für uns passend angeboten. Bei einer flexiblen Strategie wird stark diversifiziert, es gibt Absicherungen über ETFs und Zertifikate. Drei Varianten mit unterschiedlichen Aktiengewichtungen sind möglich. Um die für uns passende Variante zu finden wird unsere Risikobereitschaft abgefragt. Wir wollen höchstens 10 % Verlust. Das beißt sich aber mit unserem Renditeziel. Bis zu 15 % tolerabler Verlust wäre besser, hören wir. Dann könnten ein Balanced Portfolio mit 30 bis 70 Prozent Aktien angeboten werden.

Wir sind gespannt auf den Anlagevorschlag, wie dieses Missverhältnis aufgelöst wird. Nicht geklärt wird, ab welchem Punkt wir den Verlust rechnen wollen. Höchstkurs? Beginn des Abschwungs? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Es wird noch unsere Renditeerwartung abgefragt. Wir meinen natürlich die Netto-Rendite, also abzüglich Inflation, Gebühren und Steuern.

Capitell ist preislich kein Konkurrent der Robo-Advisor

Apropos Gebühren: 1 % ohne Depotbankgebühren wird als grober Richtwert genannt. Es gibt aber Alternativmodelle. Die beiden Berater wollen noch mal rechnen. Nichts sei in Stein gemeißelt hören wir. Da sind wir gespannt, wie weit Capitell bereit sein wird, die Gebühren in Richtung der Robo-Advisors zu senken.

Haben wir noch Fragen? Nein. Uns soll ein Anlagevorschlag zugeschickt werden, damit wir sehen, was Capitell für uns möglich machen kann. Es gibt noch ein Angebot, die Berater könnten mir in Sachen Steuerberater oder Immobilen weiterhelfen. Capitell organisiert Veranstaltungen, die nicht nur in Informationen in Sachen Anlage und Wirtschaft bieten, sondern auch einen gesellschaftlichen Kontext haben können (Sommerfest, Museumsbesuch). Das nimmt schon fast familiär Züge an, denken wir.

Freundlich hinein – freundlich hinaus

Beim zweiten Termin soll es dann auch um Vermögensverwaltungsvertrag und die Depotbank. Dazu müssen wir Personalausweis und Steuer-Identifikationsnummer mitbringen. Hoppla, da wird Gas gegeben, denken wir. Zudem sollen dann unsere Kenntnisse und Erfahrungen abgefragt werden. Das hätten wir eher im Erstgespräch erwartet. Wir bekommen noch eine Werbebroschüre sowie Infos über das Reporting. Freundlich verabschieden uns die Berater.

Die Betreuung nach dem Gespräch

Die Nachbetreuung knüpft nahtlos an das freundliche und intensive Gespräch an. Bereits einen Tag nach dem Gespräch wird uns per Mail das Gesprächsprotokoll angekündigt. Das kommt dann eine Woche später, zu unserer Überraschung zusammen mit dem Anlagevorschlag. Wäre nicht alles korrekt und ausführlich wiedergegeben worden, vielleicht hätte dies zu falschen Annahmen Im Anlagevorschlag führen können. Die beiden Berater scheinen so selbstbewusst zu sein, dass sie sicher sind, ihnen unterlaufen beim Protokollieren keine Fehler.

Der Anlagevorschlag aus der Sicht des Kunden

Mit dem Anlagevorschlag setzt sich der positive Eindruck des Gesprächs fort. Wir bekommen eine übersichtliche Ausarbeitung, die sich wohltuend von den Papierbergen abhebt, die manch andere Anbieter produzieren. Sie ist strukturiert und verständlich. Der Vorschlag ist knapp gehalten, bietet jedoch ausreichend Informationen. Uns werden 58 % Aktien, 31 % Anleihen plus Beimischungen empfohlen. Das Verlustrisiko wird auf 15 % festgelegt. Anlageklassen, Länder- und Währungsallokationen werden aufgeschlüsselt. Capitell setzt unserer Anliegen nach Diversifikation gut um. Auch die von uns gewünschten nachhaltigen Anlagen spiegelt der Vorschlag wider.

Uns wird allerdings nicht die von uns geforderte Nettorendite ausgerechnet, sondern die Rendite nach Kosten und Steuern, jedoch vor Inflation. Dieses Thema wäre sicher einer weiteren Erörterung Wert gewesen. Geht Capitell von der von der EZB anvisierten 2 % Inflation aus oder rechnet sie auf der Basis der realen Inflationsraten der vergangenen zehn Jahre, die unter dem EZB-Wert liegt? In jedem Fall liegen die 3,57 % vor Inflation, die uns errechnet werden, über dem von uns ausgegebenen Renditeziel – und das freut uns.

Bei den Kosten gibt es eine kleine Enttäuschung. Sie liegen leicht über dem uns im Gespräch genannten Richtwert von 1 %. Inklusive der weiterhin anfallenden Gebühren sind es 1,229 % inkl. MwSt. Erst bei den Gebühren Erwartungen wecken, die dann nicht eingehalten werden. Das hat kein potentieller Kunde gern.

Absage

Fast wirkt der Berater traurig, als wir ihm telefonisch absagen. Uns wird höflich geantwortet und das Angebot gemacht, wir könnten jederzeit wieder Kontakt aufnehmen. Zwei Tage später erhalten wir eine Mail, in dem das Bedauern ausgedrückt und das Angebot zur erneuten Kontaktaufnahme wiederholt wird.

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Adresse und Website

Capitell Vermögens-Management AG
Hedderichstraße 55 – 57
60594 Frankfurt am Main
Deutschland

www.capitell-ag.de

MEHR INFORMATIONEN ZU TOPS 2020

PERFORMANCE-PROJEKT

 

Vermögende wollen gut beraten werden. Ebenso wichtig ist aber, dass das anvertraute Kapital solide verwaltet und vermehrt wird. Der Markt der Vermögensverwaltung ist intransparent. Getreu unserem Motto „Wir machen Qualität transparent" verfolgt das Performanceprojekt der Private Banking Prüfinstanz genau dieses Ziel.

Die Capitell Vermögens-Management AG nimmt am dritten (Stiftungsvermögen) und vierten (vermögender Privatkunde)  Perfomanceprojekt der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ teil (www.pruefinstanz.de).

Ein Projekt hat die Betreuung über 5 Jahre eines klassischen Private Banking Portfolios mit 3 Mio. EUR Anlagesumme zur Grundlage, das andere ist ein Portfolio aus vermögensverwaltenden Fonds des Hauses mit 1 Mio. Euro Anlagesumme. Die Kursdaten und das Portfoliomanagement-System werden von vwd zur Verfügung gestellt.

Die Projekte können von angemeldeten Besuchern der Webseite jederzeit eingesehen werden. Die Teilnahme an den Projekten ist kostenfrei. Es stehen 73 bzw. 74 Anbieter in den genannten Projekten im Wettbewerb zu einem Benchmark-Depot auf ETF.

Stand: Juni 2020

TRUSTED WEALTH MANAGER

Gibt es Verfahren oder Streitigkeiten mit Kunden?

Die Capitell Vermögens-Management AG gibt an,  aktuell in keine Rechtsstreitigkeiten mit Private Banking-Kunden verwickelt zu sein. Man sei sehr an einem partnerschaftlichen Umgang mit seinen Kunden interessiert.


Mehr aus Rating

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Fazit

Bei Capitell haben wir eine in sich stimmige Beratung erlebt. Gesprächsanbahnung, Vor-Ort-Termin, Anlagevorschlag und Nachbetreuung wirken wie aus einem Guss. Die Berater zeigen sich kompetent und empathisch. Wir bekommen einen Anlagevorschlag, deren Rendite leicht über unserer Zielvorgabe liegen soll.
Überzeugend wirkt auf uns der Hinweis auf das unabhängige Handeln der Berater ohne eigene Produkte. Offensiv gehen die Capitell-Berater den Vergleich mit den Robo-Advisern an. Wir würden uns für den realen und nicht für den virtuellen Berater entscheiden. Trotz der nicht ganz niedrigen Gebühren empfinden wir das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt als positiv.

 


 

HINWEIS:

Dieses Bankenporträt beruht auf den Eindrücken aus einem individuellen Erstberatungsgespräch, das ein zuvor geschulter Testkunde durchgeführt hat. Die wiedergegebenen Eindrücke wurden während des Gesprächs oder unmittelbar danach schriftlich protokolliert. Subjektive Wahrnehmungen lassen sich nicht ausschließen. Der Testkunde hat sich zur Neutralität gegenüber dem getesteten Institut verpflichtet. Die Bewertung wurde nach einem festen Schema vorgenommen, das die Private Banking Prüfinstanz erstellt hat. Es beruht auf der jahrelangen – wissenschaftlich untermauerten – Beschäftigung mit dem Thema Beratungsqualität im Private Banking durch die Private Banking Prüfinstanz, Dr. Richter | IQF und Ralf Vielhaber | Verlag FUCHSBRIEFE.

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