Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1687
Währungsgeschehen im Angesicht der Virus-Mutante

Druck auf die Rohstoffwährungen

Symbole verschiedener Währungen. Copyright: Pixabay
Kommt etwas unerwartet daher, ziehen sich die Märkte aus den Risiken zurück und suchen die sicheren Häfen auf. Das zeichnet sich gerade wieder im Angesicht der neuen Virus-Mutante ab und schlägt sich in den Wechselkursen deutlich nieder.
Dollar, Schweizer Franken und Japanischer Yen sind gerade auf der Gewinnerstraße. Loonie und Aussi verlieren kräftig. Der Euro positioniert sich irgendwo in der Mitte.


USD: Der jüngste Sturz des Euro war so heftig, dass zumindest eine kurze Gegenbewegung einsetzen dürfte. In die könnte man spekualtiv einsteigen. Der generelle Abwärtsdruck auf EUR|USD bleibt aber bestehen.
Kaufen. 1,115 – 1,135
Aktuell: 1,122

JPY: Auch auf EUR|JPY lastet Abwärtsdruck, wenn auch weniger stark als auf EUR|USD. Der Yen dient gerade als sicherer Hafen. Wir passen die Range an.
Halten. 126 – 130
Aktuell: 128,55

GPB: Zum Pfund hat der Euro eine Seitwärtsrange etabliert, die auch weiter Bestand hat.
Halten. 0,835 – 0,85
Aktuell: 0,8413

CHF: Der erwartete Durchstoß unter den unteren Rand der Bandbreite ist erfolgt. Um 1,05 sollte sich der Kurs aber jetzt vorerst halten.
Halten. 1,04 – 1,05
Aktuell: 1,045

PLN: Der Zloty hat ordentlich "auf die Mütze" bekommen. Jetzt verschnauft EUR|PLN. Wir sehen den Zloty neu bei 4,70 ankern.
Halten. 4,66 – 4,70
Aktuell: 4,680

CAD: Der Loonie nutzt die Euroschwäche, um in lange nicht gesehenes Terrain vorzustoßen. Doch jetzt verhagelt ihm die neue Virusvariante den Auftritt.
Verkaufen. 1,42 – 1,44
Aktuell: 1,426

AUD: Den Aussi drücken als Rohstoffweährung ebenfalls "Virus-Sorgen". Diese werden den Kurs auch in der kommenden Woche belasten.
Halten. 1,56 – 1,58
Aktuell: 1,559

Fazit: Die kommende Woche wird stark unter dem Eindruck stehen, dass mehr Klarheit über die Gefahr hergestellt werden muss, wie gefährlich die neue Corona-Mutation für Konjunktur und Kapitalmärkte ist. Die Anlegeplätze in den sicheren Häfen bleiben gesucht.

Hier FUCHS-DEVISEN abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Verbesserung der ESG-Bilanz wirkt sich positiv aus

Factoring mit Nachhaltigkeits-Bonus

Grüner Sand läuft durch eine Sanduhr. © William_Potter / Getty images / iStock
Das Thema Factoring spielt bei immer mehr Unternehmen eine Rolle. Gerade in unsicheren Zeiten ist es ein guter Schutz gegen Zahlungsausfälle. Auch hier kommt nun das Thema Nachhaltigkeit an. Gut umgesetzt, kann das die Kosten des Verfahrens mildern.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Lateinamerikanische Währungspläne mit schwachen Erfolgsaussichten

Aus dem SUR wird (wieder) nichts

Südamerika auf Globus. © Dana Britton / stock.adobe.com
In Lateinamerika ist der Dollar die dominante Handelswährung. Dem wollen die Staaten dort seit jeher etwas entgegensetzen. Nun erblüht erneut die Idee einer gemeinsamen lateinamerikanischen "Währung" – wenigstens zwischen den dortigen "Riesen" Brasilien und Argentinien. Doch erneut wird die Idee an eigenen Unzulänglichkeiten scheitern.
  • Fuchs plus
  • Viele Anleger investieren sehr leichtfertig in Kryptowährungen

Deutsche entdecken Bitcoin & Co

© chombosan / stock.adobe.com
Deutsche Anleger haben im Januar rekordverdächtig in den Bitcoin investiert und setzen auf weitere Kursgewinne. US-Anleger setzen dagegen eher auf weiter fallende Notierungen. Beide Lager jedoch eint, dass sie vor einem Investment kaum recherchieren, sondern vielfach auf den Rat von Freunden hören.
  • Fuchs plus
  • Indische Ernte wird schlecht ausfallen

Zuckerpreis bricht nach oben aus

Weißer und brauner Zucker. © Printemps - Fotolia
Der Zuckerpreis zieht deutlich an. Innerhalb von nur zwei Wochen ging es für den süßen Lebensmittelrohstoff um fast 12% nach oben. Wie weit wird er noch steigen?
Zum Seitenanfang