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2015
Währungsgeschehen im Angesicht der Virus-Mutante

Druck auf die Rohstoffwährungen

Symbole verschiedener Währungen. Copyright: Pixabay
Kommt etwas unerwartet daher, ziehen sich die Märkte aus den Risiken zurück und suchen die sicheren Häfen auf. Das zeichnet sich gerade wieder im Angesicht der neuen Virus-Mutante ab und schlägt sich in den Wechselkursen deutlich nieder.
Dollar, Schweizer Franken und Japanischer Yen sind gerade auf der Gewinnerstraße. Loonie und Aussi verlieren kräftig. Der Euro positioniert sich irgendwo in der Mitte.


USD: Der jüngste Sturz des Euro war so heftig, dass zumindest eine kurze Gegenbewegung einsetzen dürfte. In die könnte man spekualtiv einsteigen. Der generelle Abwärtsdruck auf EUR|USD bleibt aber bestehen.
Kaufen. 1,115 – 1,135
Aktuell: 1,122

JPY: Auch auf EUR|JPY lastet Abwärtsdruck, wenn auch weniger stark als auf EUR|USD. Der Yen dient gerade als sicherer Hafen. Wir passen die Range an.
Halten. 126 – 130
Aktuell: 128,55

GPB: Zum Pfund hat der Euro eine Seitwärtsrange etabliert, die auch weiter Bestand hat.
Halten. 0,835 – 0,85
Aktuell: 0,8413

CHF: Der erwartete Durchstoß unter den unteren Rand der Bandbreite ist erfolgt. Um 1,05 sollte sich der Kurs aber jetzt vorerst halten.
Halten. 1,04 – 1,05
Aktuell: 1,045

PLN: Der Zloty hat ordentlich "auf die Mütze" bekommen. Jetzt verschnauft EUR|PLN. Wir sehen den Zloty neu bei 4,70 ankern.
Halten. 4,66 – 4,70
Aktuell: 4,680

CAD: Der Loonie nutzt die Euroschwäche, um in lange nicht gesehenes Terrain vorzustoßen. Doch jetzt verhagelt ihm die neue Virusvariante den Auftritt.
Verkaufen. 1,42 – 1,44
Aktuell: 1,426

AUD: Den Aussi drücken als Rohstoffweährung ebenfalls "Virus-Sorgen". Diese werden den Kurs auch in der kommenden Woche belasten.
Halten. 1,56 – 1,58
Aktuell: 1,559

Fazit: Die kommende Woche wird stark unter dem Eindruck stehen, dass mehr Klarheit über die Gefahr hergestellt werden muss, wie gefährlich die neue Corona-Mutation für Konjunktur und Kapitalmärkte ist. Die Anlegeplätze in den sicheren Häfen bleiben gesucht.

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