Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
3495
Schoellerbank AG | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Schoellerbank AG: Durchgehend Spitzenleistungen

Die Schoellerbank AG erhält in der Gesamtwertung das rating »Sehr gut«.
„Unser Ansatz: Mehr für Sie", verspricht die Schoellerbank, und sie liefert in diesem Jahr auch. Mit dem Wissen zum Kunden, das im Beratungsgespräch ermittelt wird, „fokussieren wir Ihre persönlichen Ziele und berücksichtigen dabei laufend relevante Marktchancen." In der Tat, so haben wir es diesmal erlebt.

Die Schoellerbank AG hat im Beratungsgespräch eine sehr gute Figur gemacht. Als Fazit hielt die Prüfinstanz fest:

„Wir erleben ein ausgereiftes, auf höchstem Niveau stattfindendes Beratungsgespräch und erhalten einen, auf den Laien fundiert wirkenden Anlagevorschlag. Auch an der Auskunftsfreude der Bank gibt es nichts auszusetzen. Bravo!"

Bewertung von Vermögensstrategie und Portfolioqualität

Die Schoellerbank liefert nach dem Erstgespräch mit dem Kunden ein Protokoll, das alle wesentlichen Punkte zu dessen Ausgangssituation richtig beschreibt. Sehr umfassend wird auf die Kundenerwartungen eingegangen. Dabei analysiert die Schoellerbank die finanzielle Situation anhand einer Vermögensbilanz. Das ist vorbildlich!

Eine Woche später wird dem Kunden der Anlagevorschlag übersandt. Ausführlich werden seine Ausgangssituation und Zielvorstellungen beleuchtet, danach die aus Sicht der Bank richtige Portfolio-Struktur vorgeschlagen.
Der Kunde soll demnach wie folgt investieren: 34% Inflationsgeschützt Anleihen, 31% Konventionelle Euro-Anleihen, 15% Fremdwährungsanleihen, 13% Einzeltitel, 4% Aktienfonds Emerging Markets, 3% Aktienfonds Japan.

Schoellerbank präsentiert Kunden konservativ ausgerichtetes Portfolio

An sich ein konservativer Vorschlag mit hohem Rentenanteil, welcher den tolerierten Maximalverlust von -10% einhalten sollte, wenn Zinsen/Inflation nicht allzu stark ansteigen. Darauf geht die Bank jedoch im Verlauf des Vorschlags noch genauer ein.

Der hohe Anteil von inflationsgeschützten Anleihen höchster Bonität zeigt, dass die Bank den Kaufkraftverfall klar im Auge hat. Prima. Die Gewichtung des Aktienanteils ist gestreut und ohne ein regionales Übergewicht.
Allerdings fällt auf, dass die Anzahl der Einzeltitel eher gering ist. Vielleicht hätte ein breit streuender ETF das Ziel noch besser erreicht, um breiter zu diversifizieren.

Anschaulich zeigt die Bank die historische Performance des Anlagevorschlags und blendet dabei diverse Aktienmarktkrisen ein. So erhält der Kunde ein gutes Gefühl für das Portfolio. Auch werden ihm maximale Rückschlage anhand einer langen Historie von über 25 Jahren gezeigt. Der Maximalverlust lag in diesem Zeitraum bei -5,92%. Eine solche Darstellung sticht aus dem Wettbewerb positiv heraus!

Schoellerbank bezieht Zins- und Infaltionsanstieg in Stresstests mit ein.

Ferner werden Stresstests anhand verschiedener Szenarien gezeigt; auch anhand von steigenden Zinsen und Inflation. Sehr gut! Da der Kunde sieben Jahre anlegen möchte, werden ihm seit 1993 Sieben-Jahres-Perioden mit rollierenden Zeitfenstern präsentiert. Das ist Benchmark für den Markt. Denn so sieht der Kunde gut, wie es seinem Vermögen in den letzten Jahren ergangen wäre, wenn er zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingestiegen wäre.
Das Performance-Minimum lag historisch bei 2,64%, das Maximum bei 9,08%. Mittlerweile konnte der Kunde so ein sehr gutes Risiko-Gefühl für den Anlagevorschlag entwickeln.

Schoellerbank schafft Kostentransparenz

Die Kosten: 0,30% plus Umsatzsteuer. Hinzu kommt noch eine Performance-Fee von 5%. In einer Szenarioanalyse sehen wir dann, dass der Kunde bei 6 % Rendite insgesamt 0,72 % bezahlen würde. Das ist sehr anschaulich.
Trotz tiefer Zinsen geht die Schoellerbank davon aus, dass die Erwartung des realen Kapitalerhalts und Zusatzertrags erfüllt werden kann. Zusätzlich bietet die Bank eine ganzheitliche Gesamtvermögensbetrachtung für den zweiten Vermögensverwalter an. Weitere Themen wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Liquiditätsplanung für den Ruhestand werden kurz beleuchtet.

Fazit Vermögensstrategie und Portfolioqualität

Die Schoellerbank liefert ein rundum überzeugendes Paket ab. Sehr gut erläutert, sehr individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Kleine Abstriche machen wir bei der Diversifikation im Depot, doch das ist lediglich das kleine Haar in der Suppe, das wir finden. Sehr gute Leistung im Topbereich!

2021 (TOPs 2021) Beratungsgespräch Formalitäten im Fokus im Shop
2018 (TOPs 2019) Vermögensstrategie Schoellerbank AG: Durchgehend Spitzenleistungen im Shop
2018 (TOPs 2019) Qualifikation Ein Erlebnis wie Salzburger Nockerln im Shop
2017 (TOPs 2018) Beratungsgespräch Beratung auch für kleineres Geld im Shop
2015 (TOPs 2016) Vermögensstrategie Trittsicher im Shop
2015 (TOPs 2016) Beratungsgespräch Erst Flopp, dann top im Shop

WISSENSWERTES

Schoellerbank AG
Schwarzstraße 32,
5024 Salzburg Österreich
https://www.schoellerbank.at/de/startseite


Mehr aus Rating

Sie haben Anmerkungen zu diesem Thema? Kontaktieren Sie unsere Redaktion jetzt über redaktion@fuchsbriefe.de – wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Mehr erfahren zum Rating TOPs 2019

GESAMTWERTUNG

Mit Superlativen soll man sparsam umgehen. Aber im Fall der Schoellerbank sind sie diesmal angemessen: Beratung, Vorschlag und das gesamte Drumherum sind durchgehend Spitze!

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 34

Unsere internationalen Aktien fürs Leben

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Nach den deutschen Dauerläufern stellen Pferdchen und Fuchs in der 34. Folge des Geldtipp-Podcasts die internationalen Aktien vor, die langfristig in ein ausgewogenes Depot gehören. Sie diskutieren, wie sich die Auswahlkriterien für ausländische und für heimische Titel unterscheiden.
  • Was sind die Fuchsbriefe? - In 2 Minuten erklärt

Fuchsbriefe Scribblevideo mehr als 213.000 Mal gesehen

© Verlag FUCHSBRIEFE
Hammer: Unser Scribble-Erklärvideo zum Fuchsbrief wurde inzwischen mehr als 200.000-mal angeschaut – genau waren es am 29. Februar 213.318 Abrufe. Hochgeladen hatten wir den gezeichneten Film vor 8 Monaten. Somit ergeben sich 26665 Abrufe pro Monat oder 889 pro Tag. Darauf sind wir stolz! Der Film wurde gezeichnet vom Team um Carsten Müller und dauert 02:21 Minuten. Worum geht es?
  • Trusted Wealth Manager 2024 – Vertrauenswürdige Vermögensverwalter

Die meisten Vermögensverwalter in Deutschland verdienen Vertrauen

Trusted Wealth Manager 2024. © Verlag FUCHSBRIEFE
Wer ist als Vermögensmanager vertrauenswürdig? Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz wertet wie im immer zum Jahresbeginn ihr laufendes Monitoring «Trusted Wealth Manager» aus. Und da gibt es 2024 viel Positives zu berichten!
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Climate Action 100+ hat große Investoren verloren

US-Investoren verabschieden sich von ESG-Anlagen

Drei große US-Investoren haben ESG-Investments den Rücken gekehrt. BlackRock, StateStreet und JP Morgen haben sich aus der Investment-Initiative Climat Action 100+ verabschiedet. Der Exodus der institutionellen Anleger hält damit an. FUCHSBRIEFE analysieren, was hinter der Abkehr steht.
  • Fuchs plus
  • Abwasser-Krimi in Teslas Gigafactory

Subventionen für E-Autos schaffen gigantische Überkapazitäten

Die hohen staatlichen Subventionen für E-Autos führen zu erheblichen Marktverzerrungen. So lässt BYD in China seine eigenen Autos zu, damit sie als verkauft gelten. Außerdem will das Unternehmen massiv auf dem europäischen Markt expandieren. Zugleich türmen sich die Probleme bei Tesla in Grünheide. Einerseits verschifft das Unternehmen seine Überproduktion an E-Autos nach Asien, andererseits entwickelt sich ein Abwasser-Krimi in der Gigafactory.
  • Fuchs plus
  • Unternehmensfinanzierung auf dem Hochplateau

Stabile Zinsen, hohe Kredithürden

Für Unternehmen wird es in den kommenden Monaten schwierig bleiben, Finanzierungen zu beschaffen. Zwar geht die Inflation weiter zurück, die Zinsen aber bleiben stabil. Auf der anderen Seite stellen die Banken weiter hohe Kredithürden auf.
Zum Seitenanfang