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Gute-Laune-Nachrichten vom 24.02.2022

Wirtschaft blickt mit Zuversicht auf 2022

Zahnräder symbolisieren Zusammenarbeit. © Studio Romantic / stock.adobe.com
Mit den Gute-Laune-Nachrichten kommen Sie bestens in die neue Woche. Dieses mal verraten wir Ihnen, wo demnächst der Sprit günstiger wird, worin Island Europameister geworden ist und mit welchem Optimismus die Elektro- und Digitalbranche in das Jahr 2022 blickt.

Sie wissen: Zu Beginn der Woche wollen wir Ihnen mit unserer Auswahl erfreulicher Nachrichten gut auf die Woche einstimmen. Auch dieses Mal erreichen uns wieder zahlreiche Good News:

  • Der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe legte im November 2021 nochmal um 1,5% im Vergleich zum Vormonat zu.
  • Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie blickt optimistisch ins Jahr 2022. Im Jahr 2021 machte die Branche die Corona-Verluste mehr als wett. Für 2022 wird nun ein Produktionswachstum von mehr als 4% erwartet.
  • Frankreich und Deutschland haben sich darauf geeinigt fünf deutsch-französische 5G Projekte mit 17,7 Mio. Euro zu fördern. 
  • Auch aus der Baubranche erreichen uns weiter gute Nachrichten: Die Baugenehmigungen für Wohnungen sind im November 2021 saison- und kalenderbereinigt um 2,6% zum Vormonat gestiegen.

Nachrichten aus Europa

  • In Italien brummt die Bauwirtschaft ebenfalls. Im November stieg die Produktion im Bausektor um 1% im Vergleich zum Oktober. Auf Jahresbasis nahm die Bautätigkeit um 13,2% zu. 
  • "Sonnenstrahlen" erreichen uns auch aus Frankreich. Der Geschäftsklimaindex des verarbeitenden Gewerbes hat sich im Januar um zwei Punkte verbessert. Laut Unternehmensumfragen haben sich die Lieferkettenprobleme seit Oktober 2020 deutlich entspannt, bei gleichbleibend hoher Nachfrage.
  • Polen senkt die Steuer für Benzin und Diesel am 1. Februar vorübergehend von 23% auf 8%. Das wird den Liter Sprit um durchschnittlich 15 Cent vergünstigen. Damit sollen die Inflationsfolgen abgefedert werden. Auch für deutsche Unternehmen in Grenznähe ist das eine gute Nachricht.
  • Durch Corona wächst die Nachfrage nach Internet-Kursen und Online-Schulungen. In einer EU-weiten Umfrage gaben 27% der Befragten an, 2021 Online-Kurse belegt zu haben. 2020 waren es 23%. Den höchsten Wert verzeichnen dabei die Iren mit gegenwärtig 44%. Deutschland liegt mit 19% im hinteren Drittel. Das zeigt, welches Potenzial Unternehmen hierzulande bei der Thematik noch haben. Im nicht zur EU gehörenden Island gaben übrigens 77% der Befragten an im vergangenen Jahr eine Online-Schulung absolviert zu haben.

World-Wide-News

  • Die US-Arbeitslosenquote ging im Dezember um weitere 0,3% zurück und liegt nun bei 3,9%.
  • Allmählich steigt auch in Japan die Inflation - wenn auch nicht auf europäische Niveaus. Im Dezember lag sie bei 0,8% gegenüber dem Vorjahr. Im November waren es noch 0,6% auf Jahresbasis.
  • Brasiliens Präsidentschaftskandidat Lula da Silva (klarer Favorit laut Umfragen) will die Lateinamerikanische Integration wieder mehr stärken zu wollen. Der Amtsinhaber Jair Bolsonaro setzte zuletzt auf Konfrontation und nationale Alleingänge.

Fazit: Die Wirtschaft geht weiter mit einigem Optimismus in das neue Jahr.

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