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Währungs-Wochentendenzen vom 27.11 - 4.12.

Vor wichtigen Wegmarken

An den Währungsmärkten erreichen einige Wechselkurspaare wichtige Wegmarken. Zugleich stehen, wie z. B. beim Brexit-Vertrag, grundlegende Entscheidungen an. Das ist eine heikle Kombination.
Viele Währungspaare haben entscheidende Punkte erreicht. Der Euro macht sich gegen den Dollar zum nächsten Sprung bereit. Auch die Dollar-Brüder stoßen an Grenzen und es könnte zu abrupten Richtungswechseln kommen. Und nicht aus dem Blick geraten sollte auch das Pfund, dem ein heftiger Einbruch droht. 

USD: EUR|USD drückt auf den oberen Rand der Bandbreite. Auf Wochensicht sehen wir noch nicht den Durchbruch. Dennoch kann man bereits gegen den Dollar wetten.
Kaufen. 1,18 – 1,20
Aktuell: 1,1927

JPY: Erneut kommen Deflationsbefürchtungen auf. Als „sicherer Hafen“ wird er derzeit nicht benötigt. Wir passen die Bandbreite an.
Halten. 122 – 125
Aktuell: 124,02

GPB: Das Pfund hängt am seidenen Brexit-Hoffnungsfaden. Der Wirtschaft geht es dreckig. Die Finanzlage ist äußerst angespannt. Platzt der Deal mit der EU wirklich endgültig, gibt es einen Rutsch nach unten.
Halten. 0,89 – 0,91
Aktuell: 0,8918

CHF: Der Franken bewegt sich weiter in einer stabilen Seitwärtsrange.
Halten. 1,07 – 1,09
Aktuell: 1,0803

PLZ: Unentschieden im EU-Machtpoker (S. 3). Der Zloty wartet ab.
Halten. 4,46 – 4,52
Aktuell: 4,4775

CAD: Beim Loonie sehen wir keine Impulse. Das Währungspaar bleibt weiter in seiner Seitwärtsrange.
Halten. 1,54 – 1,57
Aktuell: 1,5505

AUD: Der Aussi drückt auf den Boden der Range. Der Durchbruch könnte gelingen.
Verkaufen. 1,59 – 1,64
Aktuell: 1,6165
Fazit: Die Lage an den Forex-Märkten ist bei diversen Währungspaaren kippelig. Eine grundsätzliche Richtungsentscheidung bei einem großen Währungspaar wird auch die kleineren Währungen signifikant beeinflussen.
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