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  • Auch bei Freiland-Photovoltaik fällig

Bauabzugssteuer weit ausgelegt

Der Bundesfinanzhof legt den Begriff der Bauabzugssteuer weit aus. In den Mittelpunkt seines Urteils stellte er den Gesetzeszweck, die illegale Beschäftigung einzudämmen und Steueransprüche zu sichern. Und noch ein weiterer Punkt des Urteils lässt aufmerken.
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  • BFH hält an Rechtsprechung fest

Nicht jeder Gutachter darf den Grundbesitzwert bestimmen

Das ist ein kleiner Tiefschlag durch den Bundesfinanzhof – denn die Finanzämter waren hier ausnahmsweise mal großzügig. Wenn Sie den Grundbesitzwert bestimmen lassen wollen, müssen Sie bei der Auswahl des Gutachters aufpassen.
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  • Pech bei Immobilienbesitz außerhalb der EU

Geerbte Verluste in Schweiz nicht verrechenbar

Ein Haus in der Schweiz zu erben, ist grundsätzlich eine feine Sache. Was aber, wenn dies wegen umfangreicher, fremdfinanzierter Renovierungsarbeiten jede Menge Verluste eingefahren hat. Lässt sich diese Erbschaft mit eigenen Einkünften verrechnen?
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  • Auch bei Verbindung zu Privaträumen

Notfallpraxis ist kein häusliches Arbeitszimmer

Ein Arzt kann sich seine Praxis nicht immer "schnitzen". Hin und wieder sind die räumlichen Gegebenheiten, in denen sich die Praxis befindet, nicht ideal. Dass der Fiskus das nicht ungebührlich zu seinen Gunsten nutzt, dafür hat jetzt der Bundesfinanzhof gesorgt.
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  • Den Gewinn aus einem Aktienverkauf steuern

BFH: Aktionär bestimmt selbst, welche Aktien er verkauft

Abbildung der Justitia
Bei großen Unterschieden der Anschaffungskosten, lohnt es sich steuerlich, genau belegen zu können.
Bei einem privaten Steuerzahler ist jeder Verkauf von privaten Beteiligungen an Kapitalgesellschaften steuerpflichtig, wenn der Steuerzahler mit mindestens 1 % an der AG oder GmbH beteiligt ist. Wird die Kapitalgesellschaft aufgelöst, muss entsprechend ein Auflösungsgewinn versteuert werden. Aber wie hoch der ausfällt, lässt sich steuern.
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  • Doppelte Gebühr für mehrere Antragsteller

Happige verbindliche Finanzamtsauskunft

Der Steuerzahler kann sich nach § 89 der Abgabenordnung über die steuerliche Behandlung von genau bestimmten, geplanten, also noch nicht verwirklichten Sachverhalten vorab vom Finanzamt eine verbindliche Auskunft erteilen lassen. Daran sind dann grundsätzlich das Finanzamt und auch die Steuergerichte gebunden. Diese verbindliche Auskunft lässt sich der Staat aber teuer bezahlen.
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  • BFH gibt Hilfestellung

Die Kapitalgesellschaft als Sonderbetriebsvermögen

Die Beteiligung eines Gesellschafters einer Personengesellschaft an einer Kapitalgesellschaft, z.B. eine GmbH, kann zum Betriebsvermögen bei der Personengesellschaft gehören. Voraussetzung: Die Beteiligung an der GmbH muss dazu geeignet und bestimmt sein, die Beteiligung des Gesellschafters an der Personengesellschaft zu stärken. Wann das der Fall ist – und wann nicht – hat der BFH klargestellt.
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  • Außenprüfung des Finanzamts

Die Gemeinde darf "Mäuschen spielen"

Es gibt viele Gemeinden, die sind so klein, da kennt jeder jeden. Vor allem in Politik und Unternehmen. Um so unangenehmer, wenn ein Gemeindevertreter bei der Außenprüfung des Finanzamts "Mäuschen spielt". Der BFH hat geregelt, was er alles mitbekommen darf.
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  • Bundesfinanzhof erlaubt keine Minderung des Betriebsgewinns

Investzulage zählt als "Gewinn"

Bestimmte Betriebsausgaben dürfen (laut § 4 Abs. 5 Einkommensteuergesetz) den betrieblichen Gewinn nicht vermindern. Dazu gehören z.B. Aufwendungen für Geschenke über 35 Euro oder 30% der Bewirtungsaufwendungen, Aufwendungen für Jagd oder Fischerei, für Segeljachten oder Motorjachten oder auswärtige Gästehäuser. Der Bundesfinanzhof hat den Katalog jetzt erweitert.
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  • Widerruf einer Schenkung

Grober Undank mit Folgen

Das ist hart: Man wird beschenkt und der Schenker widerruft später. Das kann er machen, wenn grober Undank auf Seiten des Beschenkten nachweisbar ist. Juristischer Streit ist dann meist sicher. Übernimmt der Fiskus die Kosten?
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  • Rechtskosten bei Erbschaftsstreit absetzbar

BFH plädiert auf Nachlassregelungskosten

Abbildung der Justitia
Rechtskosten bei Erbschaftsstreit sind steuerlich absetzbar. Copyright: Pixabay
Wenn zwei sich streiten, freut sich doch nicht immer der Dritte. Im Fall eines Nachlasses wäre dieser das Finanzamt gewesen. Doch der Bundesfinanzhof machte dem gierigen Amt einen Strich durch die Rechnung.
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  • Hin- und Rückweg an verschiedenen Tagen

Entfernungspauschale nur einmal zahlen

Grundsätzlich dürfen die Aufwendungen eines Arbeitnehmers für die Wege zwischen Wohnung und Arbeit als Werbungskosten abgesetzt werden. Aber was gilt, wenn er an einem Tag hin, am nächsten Tag zurückfährt? Der Streit ging bis vors oberste deutsche Finanzgericht.
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  • Zeugnisverweigerung nicht nachträglich möglich

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Wer vor dem Finanzamt auspackt, kann das später nicht mehr zurücknehmen, wenn er zuvor über sein Auskunftsverweigerungsrecht belehrt wurde. Auch wenn dadurch der eigene Bruder heftig in die Bredouille gerät. Der BFH revidiert damit seine bisherige Rechtsprechung. Es fügt aber noch eine wichtige Bemerkung hinzu.
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  • BFH setzt dem Fiskus Grenzen

Wenn der Finanzbeamte schlampt

Wer glaubt, einen bestandskräftigen Steuerbescheid vorliegen zu haben, obwohl der Finanzbeamte offensichtlich nicht alle Aspekte berücksichtigt hat, sollte sich nicht zu früh freuen. Der Fiskus kann innerhalb von vier Jahren nachkorrigieren. Aber nicht jede Schlamperei fällt darunter.
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  • Rechnungskorrektur und Umsatzsteuer

Berichtigung wirkt immer zurück

Das passiert in jeder Buchhaltung: Eine Rechnung wird ausgestellt, muss aber korrigiert werden. Weil im Empfängerland keine Mehrwertsteuer anfällt, weil die Adresse nicht stimmt etc. Doch wie verhält es sich dann mit dem Vortsuerabzug? Der Bundesfinanzhof hat dazu jetzt ein wichtiges Urteil gefällt.
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  • Sonderregelung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens

Squeeze out als Verlust bei Kapitaleinkünften

Der Squeeze out im Rahmen eines Insovenzverfahren hat für den Anleger zumindest steuerliche Vorteile. Der Bundesfinanzhof verweist auf eine Regelungslücke im Einkommensteuergesetz. Und entscheidet gegen die Finanzverwaltung.
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  • Bei Immobilien Privates separat ausweisen

Getrennte Schulden, getrennte Konten

Der Bundesfinanzhof urteilt zum Abzug von Schuldzinsen bei Herstellung und anschließender teilweiser Veräußerung eines Mehrfamilienhauses. Wie erfolgt die Zuordnung von Darlehenszinsen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung? Ein Ehepaar machte hier teure Fehler.
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  • BFH spricht Urteil zu Einkommensteuerveranlagung

Bei Vorsorge kann sich Einzelveranlagung lohen

Nicht immer ist die gemeinsame Steuererklärung von Ehegatten der Weisheit letzter Schluss. In manchen Fällen kann es sich lohnen, Einzelveranlagung zu beantragen. Insbesondere nach einem aktuellen Urteil des höchsten deutschen Steuergerichts. Vor allem, wenn höhere Vorsorgegeaufwendungen anfallen.
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  • Investitionsabzugsbetrag korrekt abwickeln

Doppelt hält nicht

Investitionsabzugsbeträge sind wichtig für KMU. Denn mit den IAB können die Unternehmen Rücklagen für Investitionen bilden. Wer den Investitionsabzugsbetrag aber nicht durchgehend berücksichtigt, kann dabei heftig auf die Nase fallen.
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  • Glücksspielbetreiber scheitert beim BFH

Umsatzsteuerpflicht am Automaten

Öffentliche Kasinobetreiber genießen in Deutschland umsatzsteuerlich eine Vorzugsbehandlung. Dazu läuft ein Prüfverfahren vor dem EuGH. Dieses hat allerdings keinen Einfluss auf die Frage nach der Umsatzsteuerpflicht privater Glücksspielbetreiber. Doch auch hier gibt es eine interessante Differenzierung.
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