Das Finanzamt und die Finanzgerichte müssen bei Schätzungen strenge Regeln beachten. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. Obwohl sie bei der Wahl der Methoden grundsätzlich frei sind, gilt bei der Ermessensausübung: Genauigkeit vor Ungenauigkeit.
FUCHS-Briefe
Oldtimer im Anlagevermögen verhindern erweiterte Gewerbesteuerkürzung
Grundstücksunternehmen müssen strikt auf Immobilien setzen, um die Gewerbesteuerbefreiung zu nutzen. Der Bundesfinanzhof bestätigt: Schon zwei Oldtimer im Anlagevermögen können den Steuervorteil kosten. Selbst unentgeltliche Nebentätigkeiten führen zum Ausschluss der erweiterten Kürzung.
Der Bundesfinanzhof hat ein wichtiges Urteil zum gewerblichen Grundstückshandel gefällt. Im Streitfall ging es um die Auslegung er Drei-Objekt-Grenze. Immobiliengesellschaften sollten das Urteil kennen, um einen steuerschädlichen Verkauf zu verhindern.
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BFH-Urteil: Freiberufler-Gesellschaften nur ohne gewerbliche Einkünfte steuerfrei
Der Bundesfinanzhof betont, dass in einer freiberuflichen Personengesellschaft alle Gesellschafter ausschließlich freiberuflich tätig sein dürfen, um Gewerbesteuer zu vermeiden (VIII R 1/22). Schon ein Gesellschafter mit gewerblichen Einkünften kann die Steuerpflicht auslösen.
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Bilanzstichtag als Schlüssel zur Steuerermäßigung bei Personengesellschaften
Personengesellschaften können von Steuerermäßigungen profitieren. Dazu muss aber die Gesetzgebung beachtet werden. Entscheidend ist der Bilanzstichtag, um von den Ermäßigungsregelungen zu profitieren.
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Kommunale Defizite: Unternehmen und Verbraucher vor höheren Kosten
Die Kommunalfinanzen sind innerhalb eines Jahres brutal abgestürzt. Die Defizit-Dynamik ist atemberaubend und Besserung ist nicht in Sicht. Das hat auch für Unternehmen herbe Konsequenzen.
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BFH-Urteil klärt Anrechnung bei abweichendem Wirtschaftsjahr
Der Bundesfinanzhof schahfft Klarheit und Vereinheitlichung für Unternehmen mit abweichendem Wirtschaftsjahr. Denn der BFH hat über die Anrechnung der Gewerbesteuer bei Personengesellschaften mit abweichenden Wirtschaftsjahr entschieden.
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BFH-Urteil: Hohe Arbeitsteilung in Berufsausübgungsgemeinschaften möglich
Positives Urteil für Freiberufler: Der Bundesfinanzhof entschied, dass Freiberufler in Berufsausübungsgemeinschaften keine Gewerbesteuer zahlen müssen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das ist ein wichtiges Urteil, weil es eine hohe Arbeitsteilung in Gemeinschaften ermöglicht. FUCHSBRIEFE liefern die rechtlichen Hintergründe.
Für die Gewährung eines Steuervorteils bei der Einbringung von Anteilen ini eine Vorrats-GmbH ist die Haltefrist entscheidend. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuelle Urteil bestätigt.
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Fristen-Falle bei steuerlich begünstigten Grundstücksunternehmen
Grundstücksunternehmen sind bei der Gewerbesteuer begünstigt. Diese Begünstigung hängt aber an wenigen Stunden. Wird eine Gesellschaft auch nur wenige Stunden zu früh verkauft, kann sie die erweiterte Gewerbeertragskürzung nicht in Anspruch genommen werden. FUCHSBRIEFE erklären, worauf Sie achten sollten.
Der Bundesfinanzhof hat zur Verlustverrechnung zugunsten eines Unternehmers entschieden. Der wollte einen noch nicht verrechneten Gewerbesteuerverlust nach Einbringung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft mit dem dort erzielten Gewinn verrechnen. Der BFH hat das abgesegnet, aber unter Bedingungen.
Im Jahr 2024 gibt es zahlreiche Änderungen bei Steuern und Abgaben. Um dem gestiegenen Preisniveau Rechnung zu tragen, steigen zahlreiche Freibeträge. Zudem gibt es einige bürokratische Entlastungen. FUCHSBRIEFE geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Gleich vier BMF-Schreiben erschaffen dem helfenden Unternehmer ein Konvolut an möglichen Steuervergünstigungen. Diese sind im Zusammenhang zu sehen. Und sollten auch in der Planung so eingesetzt werden. FUCHSBRIEFE erläutern den Synergieeffekt. Und auch die teilweise etwas sperrigen steuerlichen Hintergründe. Ein Hexenwerk ist das dann nicht mehr
Gewerbebetriebe müssen auch die Gewerbesteuer entrichten. Gilt das aber auch, wenn der Betrieb nur sehr kurz, z.B. im Zuge einer Umstrukturierung, für eine sogenannte logische Sekunde bestand? Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied jüngst dazu.
Grundstücksunternehmen können sich unter bestimmten Voraussetzungen von der Gewerbesteuer befreien lassen. Die Anforderungen dafür sind aber streng, wie zwei aktuelle Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) zeigen.
Pensionskassen, also Vorsorgeeinrichtungen für Mitarbeiter eines Unternehmens, sind unter bestimmten Umständen von der Steuer befreit. Dafür müssen bestimmte Bedingungen sehr genau eingehalten werden. Schon kleine Abweichungen haben zur Folge, dass die Steuerfreiheit entfällt, so der Bundesfinanzhof (BFH).
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Eine Organschaft macht noch kein einheitliches Unternehmen
Mehrere Eigentümer eines Unternehmens lagen mit dem Finanzamt im Clinch. Unterjährig gab es einen Wechsel der Gesellschafter des Unternehmens. Das Finanzamt wollte darum die Kürzung des Gewerbeertrags verweigern. Zurecht?
Der Bundesfinanzhof hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass sich ein Sponsoringvertrag keinem der im BGB geregelten besonderen Schuldvertragstypen zuordnen lässt. Doch was genau bedeutet das für Unternehmen und ihre Sponsoringverträge? Erfahren Sie, welche Konsequenzen das Urteil für Unternehmen hat.
Viele Einzelmeldungen zeugen davon, dass das Wirtschaftsgeschehen insgesamt noch auf hohem Niveau und mit starker Intensität voranschreitet. Lesen Sie nach in den Gute-Laune-Nachrichten.