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Polen
  • FUCHS-Devisen
  • Zwei im EU-Bremserhäuschen

Wo Druck herrscht

In der EU geht selten etwas schnell oder gar auf Anhieb. Auch der letzte Sieben-Jahres-Haushalt von 2013 benötigte eien längere Vorlaufphase, in der alle Akteure zeigten, dass sie auch was mitzureden haben: Nationalstataten, Rat und Parlament. Auch diesmal wird es eine Lösung geben. Kein Wunder, dass die Märkte entspannt bleiben. Denn sie scheint auch gar nicht so fern.
  • FUCHS-Briefe
  • Druck auf Polen und Ungarn

Zwei gegen alle

Viktor Orban
Viktor Orban. Copyright: Wikimedia
Wer hat die stärksten Nerven, wer den längsten Atem und was ist ein Vetorecht wert? Darüber verhandeln die Staats- und Regierungschefs der EU. So, wie es aussieht, geht es nicht ohne einen Bonus für die beiden Verweigerer Ungarn und Polen über die Bühne. Den größten Teil des Preises müsste Deutschland zahlen.
  • FUCHS-Briefe
  • Ostsee-Staaten unterzeichnen Baltic Sea Offshore Wind Joint Declaration of Intend

Mehr Kooperation bei Offshore-Windkraft

Die Ostsee-Anrainerstaaten unterzeichneten jüngst die Baltic Sea Offshore Wind Joint Declaration of Intend. Die Absichtserklärung soll den Ausbau der Ostsee-Windenergie fördern.
  • FUCHS-Briefe
  • Kernenergie für Polen

Polen will 6 Kernkraftwerke bauen

Ein Atomkraftwerk
Atomkraft für Polen mit 6 neuen Werken. Bildquelle: Pixabay
Stärker als alle anderen EU-Länder ist Polen nach wie vor in der Stromversorgung auf die Steinkohle angewiesen. Auf sie entfielen 2019 satte 74% des Stroms. Das kann aber wegen der CO2-Belastungen nicht so weitergehen. In dieser Situation wählt Polen die Kernenergie.
  • FUCHS-Briefe
  • Neue Pipeline im Bau

Bald norwegisches Gas für Polen

Gaspipeline
Bau der Baltic-Pipeline als Unabhängigkeitserkärung von Russland. Bildquelle: Pixabay
Mit der Verschlechterung des internationalen Klimas geht das Streben von immer mehr Staaten nach einer gewissen Autarkie und Risikoverteilung einher. Darauf beruht auch der Bau der Baltic Line – eine Pipeline, die schon bald norwegisches Gas nach Polen transportieren soll.
  • FUCHS-Devisen
  • Verhandlungen über das EU-Budget

Der Euro in schwierigem politischem Fahrwasser

Staatschef der Visegrad Staaten
Der Etat-Entwurf der EU dürfte den Visegrad-Staaten so gar nicht gefallen. Copyright: Picture Alliance
Die Verhandlungen über das EU-Budget für die kommenden fünf Jahre werden indirekt auch zu Verhandlungen über den Euro. Denn beim Geld hören bekanntlich Freundschaften auf – und latente Feindschaften vertiefen sich. Der Riss, der schon jetzt durch die EU geht, könnte sich schnell verbreitern und vertiefen.
  • FUCHS-Briefe
  • UN Bevölkerungsprognose

Osteuropa blutet aus

Die UN hat eine neue Weltbevölkerungsprognose abgegeben. Diese sieht vor allem für Osteuropa negativ aus. Dessen Einwohnerzahl wird bis 2050 je nach Region um bis zu 25% schrumpfen.
  • FUCHS-Devisen
  • Wachstum Dank Zuschüssen aus Brüssel

Kroatien auf der Erfolgsspur

Dubrovnik Kroatien Osteuropa
Kroatien sticht unter den osteuropäischen Währungen positiv hervor Copyright: Pixabay
Das Institute for International Finance hat ausgerechnet, wie stark osteuropäische Länder von Brüsseler Zuschüssen profitieren. Aufgelistet werden die Wachstumsbeiträge je Land. Insgesamt legen alle osteuropäischen Staaten eine ordentliche Performance hin. Doch ein Land hebt sich positiv heraus.
  • FUCHS-Briefe
  • Unternehmens-Eigentümern müssen sich registrieren

Neues Zentralregister in Polen

In Polen ist seit Mitte Oktober ein Zentralregister für Unternehmen online. Darin müssen sich alle Personen, die direkt oder indirekt ein polnisches Unternehmen besitzen, eintragen lassen
  • FUCHS-Devisen
  • Unterschiedliche Geldpolitiken

Divergierende Währungstrends in Osteuropa

Warschau
In Osteuropa, wie hier in Warschau, ist die Wirtschaft weiterhin fleißig am wachsen. Copyright: Pixabay
Die Wirtschaft der osteuropäischen Staaten hält sich angesichts der konjunkturellen Schwäche in Europa erstaunlich gut. Das gilt für Ungarn, Polen, Tschechien gleichermaßen. Dennoch laufen die Währungstrends auseinander.
  • FUCHS-Briefe
  • Hauptstadt-Notizen vom 17.12.2018

PGE plant Offshore-Windparks

Polens größter Energiekonzern PGE will zwei Offshore-Windparks mit einer Leistung von 1,5 MW und 1 MW in der Ostsee bauen. Zum Bau der Anlagen sucht das Unternehmen noch Partner, die bis zu 50% der Anteile an den Parks übernehmen. PGE hatte sich in diesem Jahr von Plänen verabschiedet, zwei neue Kernkraftwerke zu errichten. Auch der polnische Ölkonzern PKN Orlen und Equinor (ehemals Statoil) wollen in der polnischen Ostsee Windparks zu bauen. Polen hatte erst kürzlich das Energieprogramm 2040 gestartet. Darin wird Offshore-Wind als eines der wichtigsten Instrumente zur Erreichung der erneuerbaren Energie-Ziele genannt.
  • FUCHS-Briefe
  • Empfehlung: Tschechische Kronen-Anleihe

In Osteuropa ziehen die Notenbanken die Zügel an

Der von den anziehenden Zinsen ausgehende Druck ist auch in Osteuropa angekommen. Vor allem die Währungen stehen unter Druck. Für Anleger ergeben sich daraus durchaus Chancen.
  • FUCHS-Devisen
  • Rekordhohe Schulden(quote)

Im Weltfinanzsystem steigen die Risiken

10 Pfund Note
Im Weltfinanzsystem steigen die Schulden. Copyright: Picture Alliance
So hohe Schulden hatte die Welt noch nie. Das gilt nicht nur für die absolute Zahlen, sondern auch im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt. Damit steigen die Risiken in Zeiten anziehender Zinsen. Nicht alle Länder sind gleichermaßen stark betroffen.
  • FUCHS-Briefe
  • Wachsendes Fachkräfteangebot durch Rückkehrer

Polens Bedeutung wächst

Der Handel zwischen Deutschland und Polen wächst in diesem Jahr kräftig. Unser östlicher Nachbar liefert sich dabei ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem anderen Außenhandelspartner in Osteuropa.
  • FUCHS-Briefe
  • Hauptstadtnotizen

Warschau: Werben um Mazedonien

Polen will die Mazedonier in das Visegrad-Kartell einbeziehen, bevor das Land EU- Mitglied wird. Polens Regierungschefs Mateusz Morawiecki empfing Mazedoniens Zoran Zaev in Warschau. Es war der erste Besuch, obwohl das Balkanland bereits seit 25 Jahren international anerkannt ist. Doch erst die Namensänderung zu Republik Nordmazedonien machte den Weg zu Gesprächen frei. In Mazedonien sieht Brüssel vor allem im Justizwesen und beim Kampf gegen die Korruption Nachholbedarf – also fast wie in Polen.
  • FUCHS-Briefe
  • Hauptstadt-Notizen

Warschau: Fiskus greift stärker zu

Polens Finanzverwaltung durchleuchtet die Konten von Unternehmen. Zielsetzung dabei ist es vor allem, die Hinterziehung von Umsatzsteuern einzudämmen. Dazu gehört eine Sperrung von Bankkonten bis zu 72 Stunden bzw. in schweren Fällen von bis zu drei Monaten. Für die kurze Sperrung ist keine Begründung notwendig. Eine länger andauernde Kontosperrung muss gegenüber dem Unternehmen begründet sein. Einsprüche dagegen müssen gerichtlich binnen 30 Tagen entschieden werden. Deutsche Unternehmen sollten Ihre Partner in Polen regelmäßig überprüfen, um Zahlungsausfälle oder -verlängerungen zu vermeiden.
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  • Hauptstadt-Notizen

Warschau: Kolumbien NATO-Partner

Die NATO hat mit Kolumbien ihren ersten „Globalen Partner" aus Lateinamerika. Das wurde bei der Parlamentarischen Versammlung des Militärbündnisses in Warschau bekannt. Andere Partner sind Afghanistan, Australien, Irak, Japan, Südkorea, Neuseeland, Pakistan und die Mongolei. Schon seit einem Jahr arbeitet Kolumbien mit der NATO in den Bereichen Cyber-Sicherheit, Terrorismus und organisierte Kriminalität zusammen. Die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit soll Venezuela vor Übergriffen auf das Nachbarland warnen.
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  • Polens Währung im Abwärtstrend

Politik schwächt den Zloty

Trotz eines lange Zeit kräftig pumpenden Konjunkturmotors hat der Zloty zuletzt deutlich an Wert eingebüßt. Die dahinterstehenden Aspekte sind erst in zweiter Linie wirtschaftlicher Art. Aber die Auswirkungen könnten noch kräftig ausfallen.
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  • Hauptstadt-Notizen

Warschau | Brüssel: Einigung in Sicht

Die polnische Regierung von Mateusz Morawiecki entschärft die Streitigkeiten mit der EU. Der Brüssel erfahrene neue Ministerpräsident hat im Gespräch mit Vize-Kommissionspräsident Frans Timmermans deutliche Hoffnungen auf eine EU-kompatible Justizreform geweckt. Bei der Flüchtlingspolitik hat Polen klar erklärt, man würde ja gerne an der vereinbarten Verteilung teilnehmen. Leider seien von 2.700 aus Westeuropa Zugewiesenen praktisch keine mehr im Land – die fänden es woanders attraktiver, stellte Außenminister Jacek Czaputowicz fest. Polen will sich deshalb stärker an Zahlungen für Länder wie Griechenland oder Italien beteiligen.
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  • Kräftiger Aufschwung im Nachbarstaat

Boomendes Polen mit zahlreichen Widersprüchen

Polen erlangt als Handelspartner und Investitionsstandort zunehmende Bedeutung. Allerdings ist die Wirtschaftspolitik der Regierung widersprüchlich. Unternehmer sollten ich auf die strategischen Aspekte konzentrieren.
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