Osteuropäische Unternehmen suchen zunehmend Übernahme-Kandidaten in Deutschland. Einige Branchen sind besonders gefragt. FUCHSBRIEFE geben einen Überblick.
FUCHS-Briefe
Wirtschaftliche Dynamik: Wie Polen Frankreich im Handel überholt
Polen steht kurz davor, Frankreich als zweitwichtigsten Handelspartner Deutschlands abzulösen. Für Unternehmen eröffnet das neue Wachstumschancen, aber auch neue Kostenrealitäten.
Polen wird zu einem wichtigen Energiemarkt in Europa. Das Land will über 235 Milliarden Euro in seine Energieversorgung investieren, setzt dabei vor allem auf Kernenergie, nachhaltige Energie und Netzinfrastruktur. Für Unternehmen eröffnen sich enorme Chancen.
Die polnische Regierung erwägt, Atomwaffen auf eigenem Boden zu stationieren, um die Sicherheitslage in Osteuropa zu stärken. Im Zuge der nuklearen Teilhabe könnte Polen US-Atomwaffen aufnehmen und seine Rolle innerhalb der NATO ausbauen.
Polen nimmt eine zentrale Rolle in Europa ein, als logistische Stütze für die Ukraine und als bedeutender NATO-Stützpunkt. Zwischen den USA und der EU vermittelt es geschickt, während es gleichzeitig zwei außenpolitische Strömungen balanciert: einen proeuropäischen Kurs unter Tusk und das transatlantische Lager um Nawrocki. Polen verfolgt eine parallele Außenpolitik, die langfristig Herausforderungen birgt.
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Wahlniederlage als Chance: Tusk stärkt Koalition und Wirtschaftsstandort
Donald Tusk hat seine Koalition nach der verlorenen Präsidentschaftswahl gefestigt. Die politische Stabilisierung zeigt, wie belastbar das polnische System ist. Das ist eine gute Nachricht für Unternehmen und Investoren.
Anleger können sich die Börse Warschau auch per ETF ins Portfolio holen. FUCHS-Kapital hat sich einen börsengehandelten Indexfonds angesehen, der seinen Schwerpunkt auf Banken legt.
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Tschechiens Parlamentswahlen: Der Beginn eines Machtkampfs in der Visegrád-Gruppe?
Ein Machtkampf in der Visegrád-Gruppe bahnt sich an. Der dürfte durch die bevorstehenden Wahlen in Tschechien ausgelöst werden. Ein Sieg von Andrej Babiš könnte die Dynamiken innerhalb der Gruppe verschieben und Tschechien näher an Ungarn und die Slowakei bringen. Dies könnte Folgen für die EU-Politik haben.
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Rückkehr statt Abwanderung: Polen wird zum Magnet für eigene Talente
Polen wandelt sich vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland. Dank gezielter Steueranreize kehren viele Polen in ihre Heimat zurück. Das bringt dem Land dringend benötigte Fachkräfte. Denn diese Rückkehrer bringen wertvolles Know-how und Kapital mit, stärken die Wirtschaft und verändern Polens Rolle innerhalb Europas.
Polnische Grenzkontrollen zu Deutschland beeinträchtigen bereits die Logistik, mit Wartezeiten von bis zu zwei Stunden für Lkw. Besonders die Just-in-Time-Produktion in der Chemie-, Automobil- und Lebensmittelindustrie leidet. Doch das ist erst der Anfang. Das Problem dürfte größer werden.
Karol Nawrocki hat die Wahl in Polen gewonnen. Im August übernimmt er von Andrzej Duda und könnte mit seinem Vetorecht die polnische Politik und das Verhältnis zur EU beeinflussen. Spannungen mit der pro-europäischen Regierung drohen.
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Polen entschiedet geopolitische Ausrichtung in Präsidentschaftswahl
Am Sonntag entscheidet sich, ob Polen seinen liberalen Kurs unter Donald Tusk vertieft oder ob das Lager der Nationalkonservativen unter PiS erneut politischen Boden gewinnt. Die Präsidentschaftswahl ist mehr als symbolisch: Sie ist eine Wahl über den geopolitischen Kurs Polens. Das hat auch für Deutschland eine hohe Bedeutung.
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Wachsender polnischer Immobilienmarkt: Hohe Nachfrage, steigende Preise und lukrative Renditen
Der polnische Immobilienmarkt bietet Chancen. Weil zu wenig gebaut wird, steigen die Immobilienpreise stark. Besonders die größten Städte wachsen. Polen ist noch immer weit weniger urbanisiert, als der Rest Europas.
Die polnische Wirtschaft erholt sich und zeigt Währungsstabilität trotz globaler Unsicherheiten. Der Zloty bleibt widerstandsfähig, während die Inflation sinkt. Welche Chancen sich für Währungsanleger ergeben und welche Risiken bestehen, erfahren Sie hier.
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EU: Machtvakuum nach Regierungskrisen in Berlin und Paris
Die Regierungskrise in Frankreich und das Ampel-Aus in Deutschland haben ein gewisses Machtvakuum in Europa zur Folge. Polen, das am 1 Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, wird bestrebt sein, dieses Vakuum zu füllen. Das Land wird versuchen, sich als neue Macht in Europa zu positionieren.
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Polen hat einen Plan für seine EU-Ratspräsidentschaft
Polen wird die EU-Verteidigung zum zentralen Thema seiner Ratspräsidentschaft ab Januar machen. Tatsächlich ist der Bereich wenig schlüssig strukturiert. Viele Programme wurden in den letzten Jahren mehr oder weniger Spontan beschlossen. Größter Streitpunkt wird die Finanzierung neuer Programme.
Der größte Geldbeitrag für die EU kommt von Deutschland. Länder wie Frankreich und Italien liegen aktuell noch weit entfernt von Deutschlands Leistungen für die EU. Wenn sich aber die deutsche Wirtschaft nicht erholt, könnte sich das ändern.
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Polnische Staatsanwaltschaft legt Ermittlungsergebnis vor
Die polnische Staatsanwaltschaft hat ihren Bericht zu einer Rakete abgeschlossen, die am 15. November in den Luftraum Polens eingedrungen war. Das Geschoss hatte bei seinem Einschlag in einem Dorf zwei Menschen getötet. Die Behörden zeigten damals schnell mit dem Finger nach Moskau, das die Rakete in den NATO-Luftraum geschossen haben. Das Ermittlungsergebnis lautet aber anders.
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Gute Nachrichten vom fünftgrößten Handelspartner Deutschlands
Zwar hat das siegreiche polnische Wahlbündnis um Donald Tusk noch keinen Auftrag zur Regierungsbildung bekommen. Dennoch hat es bereits einen Koalitionsvertrag unterzeichnet - und der ist sehr wirtschaftsfreundlich. Das sind gute Nachrichten für Unternehmen in Polen, aber auch für deutsche Geschäftspartner.
Im kommenden Jahr feiert die Visegrád-Gruppe ihren 20. Geburtstag. Die Einigkeit des informellen Bündnisses zwischen Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn bröckelt allerdings. FUCHSBRIEFE analysieren die Auswirkungen auf die europäische Politik.