Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2190
Gute-Laune-Nachrichten am 28. März 2022

Viele neue Investitionsprojekte

Ein VW-Mitarbeiter steckt bei der Volkswagen-Hauptversammlung ein Ladekabel an einem VW Passat mit Plugin Hybrid Technologie. © Michael Kappeler / dpa / picture alliance
Gut gelaunt die Woche beginnen, das ist die Mission der Gute-Laune-Nachrichten. Diesmal erreichen uns unter anderem gute Neuigkeiten aus dem Außenhandel, eine produktivere USA und eine Reihe von neuen Projekten im Milliarden-Umfang.

Genau das richtige für den motivierenden Wochenstart: Die Gute-Laune-Nachrichten der FUCHSBRIEFE.

  • Die Exporte in Nicht-EU-Staaten stiegen nach vorläufigen Schätzungen im Februar um 3,8% im Vergleich zum Vormonat.
  • Das Transportaufkommen der Binnenschifffahrt legte 2021 um 3,8% zu.
  • Von einer Lohn-Preis-Spirale kann zumindest bisher in Deutschland keine Rede sein. Die Reallöhne sanken 2021 um -0,1%.
  • Deutschland und Israel vereinbaren eine neue Energiepartnerschaft. Geplant ist eine stärkere Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien, Cybersicherheit für Energieinfrastruktur, technologischen Innovationen, Zusammenarbeit bei Erdgas und bei der Nutzung von Wasserstoff.
  • Trotz des Krieges sind die Einkaufsmanager-Indizes in der Eurozone im grünen Bereich. In Deutschland gibt es nur eine geringe Stimmungstrübung – im Servicesektor sind sogar alle Indikatoren im grünen Bereich. In Frankreich hat sich die Stimmung in der gesamten Wirtschaft verbessert. "Noch überkompensiert der Sonderaufschwung durch den enormen Nachholbedarf in Folge der globalen Pandemie die sich abzeichnenden Schwierigkeiten," analysiert die DWS.

EU-Außenhandel konnte 2021 zulegen

  • Im vergangenen Jahr stiegen im EU-Außenhandel die Importe um 23% und die Exporte um 13%.
  • Der Agrar-Handelswert (Importe plus Exporte) zwischen der EU und dem Rest der Welt belief sich im Jahr 2021 auf 347,0 Mrd. Euro, 20,7 Mrd. Euro mehr als 2020. Die EU erwirtschaftete einen Überschuss von 46,9 Mrd. Euro.
  • Die Produktivität der US-Wirtschaft ist 2021 gestiegen. Die Gesamtfaktorproduktivität (Wachstum der wirtschaftlichen Erträge im Verhältnis zu den Kosten) des privaten Unternehmenssektors stieg 2021 um 3,2%. Der Kapitaleinsatz stieg um 2%, der Arbeitseinsatz um 5,3%.
  • Die USA wollen 2022 15 Mrd. Kubikmeter Flüssiggas (LNG) mehr als ursprünglich geplant an die EU liefern.

Erfreuliche Investitionsmeldungen

  • 121,5 Mio. Euro wurden 2021 in deutsche Unternehmen mit Fokus auf alternative (vegane) Proteine investiert. Das ist ein Rekordwert.
  • Volkswagen plant den Bau einer Batteriezellfabrik in Valencia, Spanien. Das Investitionsvolumen soll bei mehr als 7 Mrd. Euro liegen. Zudem hat VW Interesse an einer verstärkten Zusammenarbeit mit Intel, die wiederum Investitionen in Milliardenhöhe in Sachsen-Anhalt angekündigt haben.
  • Auch Ford kündigte hohe Investitionen in Elektromobilität an. Davon profitiert auch das Werk in Köln - 1,8 Mrd. Euro sollen in den Standort fließen.
  • Der größte Halbleiter-Hersteller der Welt TSMC investiert umgerechnet 6 Mrd. Euro in ein Chip-Werk in Japan. Damit reduziert TSMC sein "China-Risiko." Zudem beugt es perspektivisch einer neuen Halbleiter-Krise vor.
Fazit: Trotz politischer und konjunktureller Unsicherheiten schlagen viele Unternehmen ordentlich zu und investieren Milliardenbeträge. Dieser Optimismus färbt ab.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Doppelter Urlaubsanspruch bei unrechtmäßiger Kündigung?

Bundesarbeitsgericht löst auf

Bei einer zeitlichen Überschneidung einer rechtswidrigen Kündigung mit einer neuen Beschäftigung könnte theoretisch ein doppelter Urlaubsanspruch entstehen. Das Bundesarbeitsgericht musste jetzt entscheiden, wie damit umzugehen ist.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Die Bank im Bistum Essen eG in der Ausschreibung

Die BiB ist kein Zug, auf den die Stiftung aufspringen will

Thumb Stiftungvermögen 2024. © Collage: Verlag FUCHSBRIEFE, Bild: envato elements
Die Bank im Bistum Essen (BiB) begrüßt die Stiftung Fliege, die ihre drei Millionen Euro Kapital neu anlegen will, mit einem überaus empathischen Schreiben. Sie bittet ausführlich um Entschuldigung, weil sie durch Krankheit bedingt nicht in der Lage gewesen sei, den erbetenen Anlagevorschlag fristgerecht einzureichen. Man fühlt sich ein wenig wie unter Freunden und möchte gern einen Sympathiebonus vergeben. Ob das nach Studium des Anlagevorschlags auch noch so ist, wird sich zeigen.
  • Fuchs plus
  • Dekarbonisierung: Andere Standorte attraktiver als Deutschland

Skandinavien bei Dekarbonisierung weit vorn

Obwohl die deutsche Regierung die ganze Wirtschaft auf Klimaneutralität trimmen will - wie die EU - bietet Deutschland keine guten Rahmenbedingungen für eine Dekarbonisierungsstrategie. Das zeigt eine Umfrage von EY unter Unternehmen. Andere Standorte sind attraktiver.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die Inflationsprognose der Fed

Inflation: Es sind die Löhne, Dummkopf

303.000 neue Jobs sind im März außerhalb der Landwirtschaft entstanden. 200.000 waren vom Markt erwartet worden. Zudem hat der Konsumentenpreisindex im März um 3,5% auf Jahresbasis zugelegt. Bei der Fed gehen deshalb die Warnsignale an. Die Fed Cleveland hat aufgedeckt, warum das so ist.
  • Fuchs plus
  • Europa schwächelt, China holt Schwung

Trendwende für den Yuan voraus

Das große Bild für den Wechselkurs von Euro und Yuan verändert sich. Die fundamentalen und geldpolitischen Faktoren in der Eurozone und in China deuten auf eine Trendwende bei EUR|CNY hin. Anleger und Unternehmer sollten das antizipieren.
  • Fuchs plus
  • Kasachstan bietet Anlegern Chancen

Kasachstan: Grüner Wasserstoff ist eine Zukunftstechnologie

Der laufende Rohstoff-Boom beschert Kasachstan sprudelnde Exporteinnahmen. Insbesondere Energieträger wie Uran, Öl und Destillate geben auch der Währung Schwung. Die Wirtschaft wächst mit mehr als 5% und der Realzins liegt bei über 5,5%. Wie können Anleger von den Chancen des Landes profitieren?
Zum Seitenanfang