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Italien
  • FUCHS-Briefe
  • Zur Situation

Schulden machen und Steuerdumping

Stefan Ziermann. Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Ich kann die vielfache Freude über das Corona-Rettungspaket der EU nicht teilen. Mich beschäftigt vielmehr, dass die EU merkwürdige Polit-Signale mit dem Rettungspaket aussendet und ich wundere mich über die paradoxe Schulden- und Steuerpolitik.
  • FUCHS-Briefe
  • Verbraucher erwachen zu neuem Leben

Daten, die die Stimmung aufhellen

Zumindest im Ansatz entspricht die konjunkturelle Erholung einem V: einer steilen Aufwärtsbewegung nach dem rekordtiefen Einbruch der letzten Monate. Mit den besseren "harten Daten" hebt sich die Stimmung.
  • FUCHS-Briefe
  • Stimmungsaufheller zum Wochenanfang

Deutschland steht relativ gut da, Italien überrascht positiv

Wie verlässlich die derzeit eingehenden Daten angesichts des Lockdowns in vielen Ländern sind, kann man mit recht fragen. Nimmt man sie erst mal "als gegeben an" zeigen sich manche psoitive Überraschungen, die für gute Laune sorgen.
  • FUCHS-Briefe
  • Hilfsprogramme drohen zu verrauchen

Viel Geld, geringer Nutzen

EU Finanzhilfen
Die EU-Finanzhilfen bringen mehr sozialen als wirtschaftlichen Nutzen. Bildquelle: Pixabay
Das geplante EU-Hilfspaket wird wenig wirtschaftlichen Nutzen zeigen. Zwar geht es dabei um hohe Summen, aber die reichen nicht aus, das eigentliche Problem zu lösen. Ein weiteres Hindernis sind die industriepolitischen Vorgaben der EU.
  • FUCHS-Briefe
  • Versicherung untersucht Rentensysteme

Deutschland ist nicht demographiefest

Corona ändert alles – nur nicht die Demographie. Über die nächsten Dekaden gehen die Babyboomer massenweise in Rente und setzen die Sozialsysteme damit einem Stresstest aus. Deutschland steht gerade mal im Mittelfeld.
  • FUCHS-Briefe
  • 250 Mrd. Euro Steuergelder draufgesattelt

Brüssel: Die teure zusätzliche Ebene

Viel Steuergeld in die Hand zu nehmen, scheint in diesen Tagen für die Politik das Gebot der Stunde. Dabei weiß noch niemand, wofür eigentlich. Das entlarvt, dass es der Politik gar nicht um die Maßnahmen selbst geht.
  • FUCHS-Briefe
  • Positive Konjunkturdaten

Stimmungsaufheller aus der Wirtschaft

FUCHSBRIEFE haben sich zur Aufgabe gemacht, zum Wochenstart einen Kontrapunkt zu den vielfältigen schlechten Nachrichten zu setzen. Dazu haben wir Gute-Laune-Nachrichten aus der Wirtschaft recherchiert. Tatsächlich gibt es etliche Stimmungsaufheller.
  • FUCHS-Devisen
  • Italiens Bonitätsausblick verschlechtert sich

Europas Stunde der Wahrheit

Italiens Stunde der Wahrheit rückt immer näher. Und damit die Europas. Kann das Land finanziell überhaupt noch auf eigenen Beinen stehen? Oder braucht es nicht längst die Krücke der Bonität der Bundesrepublik im Gewand von Eurobonds?
  • FUCHS-Briefe
  • Ratingagentur stuft Bonität herunter

Italiens Bonität ist knapp vor Ramsch

Italiens Ruf nach Gemeinschaftsanleihen wird noch lauter. Die Bonität des Landes wurde heruntergestuft. Es fehlt noch ein Schritt bis zum Abgrund.
  • FUCHS-Briefe
  • Europa muss beschleunigen

Wettbewerb statt Solidarität

Fuchsbriefe Chefredakteur Ralf Vielhaber
Fordert mehr Wettbewerb in Europa und weniger Solidarität: FUCHSBRIEFE-Chefredakteur Ralf Vielhaber. © Foto: Verlag FUCHSBRIEFE
Corona hat Europa in einen kontemplativen Modus versetzt. Schlagwörter wie Entschleunigung machen die Runde, Solidarität soll Wettbewerb ersetzen. Doch nötig ist genau das Gegenteil, meint FUCHSBRIEFE-Chefredakteur Ralf Vielhaber.
  • FUCHS-Devisen
  • Keynesianische Schule prägt die ökonomische Diskussion

Euro-Bonds-Solidarität unter Ökonomen

Natürlich ist es Sarkasmus, aber für Länder wie Italien oder Spanien kommt die Cornakrise wie gerufen. Deren Regierungen fordern jetzt mit massiver Unterstützung von OECD, Brüssel und einer keynesianisch geprägten Ökonomenriege Solidarität bei den Schulden ein: Einer trage des andern Last. Da das auf geradem Wege kaum möglich ist, kommt die Schuldenübernahme durch die Hintertür. Der Preis wird auch politisch zu zahlen sein.
  • FUCHS-Kapital
  • Medizintechnik und Atemgeräte aus Schweden

Getinge AB erhält Großauftrag aus Italien

Ein schwedisches Medizintechnik-Unternehmen ist einer der weltweit größten Lieferanten von Beatmungsgeräten. Vor wenigen Tagen bekamen die Schweden einen Großauftrag aus Italien. Da sich Corona auf der ganzen Welt ausbreitet, könnten noch viele weitere Aufträge folgen.
  • FUCHS-Briefe
  • Zinsaufschlag zu Bundesanleihen auffällig niedrig

Die Märkte spekulieren auf Italiens Bailout

Italiens Staatsanleihen bringen derzeit 1,19% Zinsen. Das ist nicht viel, gemessen am Zustand der Staatsfinanzen und der Wirtschaftslage – gerade im Zeichen von Corona. Vor allem ist der Abstand zu Bundesanleihen – gemessen an der Situation – niedrig. Worauf spekulieren die Märkte?
  • Fuchs plus
  • FUCHS-Kapital
  • Börseneinschätzung vom 27. Februar 2020

Der Corona-Crash

Die Börsen haben angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus heftig in den Rückwärtsgang geschaltet. Technisch gesehen, haben die Märkte nun einen großen Teil an Übertreibung abgebaut. Die Entkoppelung von Börsen und Konjunktur wurde ausgebremst.
  • FUCHS-Briefe
  • Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug gilt auch Behörden

Behörden müssen pünktlich zahlen

Wenn es um die Begleichung offener Rechnungen geht, haben die Bürger vielen Behörden etwas voraus: Sie zahlen fast immer fristgerecht. Staatliche Behörden überschreiten gerne ihre Zahlungsfristen. Aber: Ist dagegen eigentlich kein Kraut gewachsen?
  • FUCHS-Briefe
  • Regionalwahl in Italien

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht

Die Regionalwahl in Italien ist symptomatisch für die augenblickliche Situation in Europa. Kaum scheinen den Menschen Krisen eingedämmt, wählen sie wieder stärker Parteien der klassischen Mitte. Doch diese Erkenntnis hat auch eine Schattenseite.
  • FUCHS-Briefe
  • Brüssel lässt voraussichtlich Defiziterhöhung zu.

Rom: Wirtschaft spekuliert auf Steuersenkungen

Italiens Wirtschaft geht in die Vollen. Der Industriellenverband Confindustria fordert erneut ein durch europäische Anleihen finanziertes Investitionsprogramm von 1 Billion Euro. Für Italien müssten dabei 100 Mrd. herausspringen. Die italienische Regierung plane mit 2,7 Mrd. für 2020 viel zu geringe Steuersenkungen für die Wirtschaft. Der Verband will eine Absenkung der Steuerbelastung von mindestens 13 bis 14 Mrd. Euro. Laut Italiens Statistikamt Instat liegt die Steuerbelastung in Italien derzeit bei 40,5%. Gleichzeitig kritisieren die Wirtschaftsvertreter das weit zu frühe Renteneintrittsalter in Italien (60 Jahre) und die hohen Ausgaben. Brüssel hat Rom unterdessen signalisiert, ein um 14 Mrd. Euro erhöhtes Defizit für 2020 mittragen zu wollen.
  • FUCHS-Devisen
  • Das exportabhängige Deutschland schwächt die Eurozone

Kleine Lichtblicke für den Euro

Schiffe im Hafen von Hamburg
Die deutsche Exportwirtschaft leidet unter der abflauenden Weltkonjunktur. Copyright: Pixabay
Die Fundamentaldaten haben sich für die Eurozone leicht verbessert. Auch die neue Regierung in Italien wurde wohlwollen von den Finanzmärkten begrüßt. Allerdings schlägt sich die abkühlende Weltkonjunktur vor allem auf die exportorientierten Staaten nieder. Und die finden sich vor allem im Kerneuropa.
  • FUCHS-Briefe
  • Sozialisten und 5 Sterne wollen in Rom regieren

Vertrauensvorschuss für neues Bündnis

Das neue (angepeilte) Regierungsbündnis aus Sozialisten (PD) und der 5 Sterne-Bewegung in Italien erhält von den Märkten eine satten Vertrauensvorschuss. Die Zinsspanne italienischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen beträgt im zehnjährigen Bereich nicht mehr ganz 100 Basispunkte (1%). Im vergangenen Oktober waren es 350. Dabei ist die neue Regierung noch nicht unter Dach und Fach. 5 Sterne wollen dazu noch ihre Mitglieder befragen. Es gibt auch noch kein Regierungsprogramm. Die Ausgabenpläne verlassen weiterhin den mit Brüssel vereinbarten Konsolidierungspfad. Und auf beiden Seiten gibt es innerparteilich viel Skepsis.
  • FUCHS-Briefe
  • Personalschacher gegen Defizitüberschreitung: gegenseitiges Entgegenkommen

Brüssel und Italien verschieben die Stunde der Wahrheit

Italien und Brüssel sind der Konfrontation erneut ausgewichen. Rom hat ein wenig bei den Sozialreformen nachgegeben, Brüssel verzichtet auf Strafzahlungen. Dahinter stecken ein Kuhhandel und die „Hoffnung" auf Neuwahlen in Rom im Herbst.
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