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Merck Finck Privatbankiers AG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Offensiv die Herausforderung angenommen

Die Merck Finck Privatbankiers AG konnte sich im Beratungsgespräch für die 2. Auswertungsrunde qualifizieren. © Verlag FUCHSBRIEFE
Die Merck Finck Privatbankiers AG gehören zu den Mittelgewichten des Private Bankings in Deutschland. Gut 8 Mrd. Euro werden für die Kunden verwaltet. Merck Finck ist eine Tochter der KBL European Private Bankers, einer auf Vermögensverwaltung spezialisierten europäischen Bankengruppe aus Luxemburg, die wiederum der Herrscherfamilie Katars gehört, dem Land, in dem die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ausgetragen wird.

Für 2017 konnte nach schwierigen Zeiten der Turnaround verkündet werden, wenn auch mit 3 Millionen Euro ein operativer Gewinn in einem überschaubaren Rahmen erzielt wurde. Gleichzeitig verkündete Merck Finck, Zukäufe tätigen zu wollen. Zum Vergleich: Der Mutterkonzern, in dem Banking-Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich, Belgien, Spanien, den Niederlanden und Luxemburg gebündelt sind, machte im gleichen Jahr einen operativen Gewinn von 488 Millionen Euro.

Der Merck-Finck-Wille wurde in diesem Jahr wiederholt, doch es gibt bei der Veröffentlichung dieser Zeilen noch keine Vollzugsmeldungen. Merck Finck gehört zu den wenigen Geldhäusern in Deutschland, die aktuell Mitarbeiter einstellen. Dabei wird auch dem kostspieligen Trend der Branche gefolgt, Mitarbeiter anderer Häuser abzuwerben.

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